Ein musikalisches Fest mit vielen Freunden

Ein musikalisches Fest mit vielen Freunden

Die Big Band der Sparkasse Aachen ist 25 Jahre alt. Das Silberjubiläum wurde jetzt mit einem Konzert im Alsdorfer Energeticon gefeiert.

25 Jahre ist es her, da gründeten einige Mitarbeiter der Aachener Sparkasse aus einer Laune heraus und anlässlich einer Geburtstagsfeier von Paul Rosen, damals Vorstand der Sparkasse, eine Band. Um diese Gruppe herum wuchs mit den Jahren die Big Band der Aachener Sparkasse.

Die Big Band hat sich seitdem zu einer festen Größe des kulturellen Lebens in der Städteregion Aachen entwickelt, spielt fünf bis sechs große Konzerte im Jahr, darunter sind Auftritte beim Aachener September-Special, bei Stadtfesten oder auch beim Aachener Weihnachtsmarkt. Drei CDs hat die Big Band außerdem eingespielt.

Zum 25-jährigen Bühnenjubiläum brachten sich die 20 Musikerinnen und Musiker, seit 18 Jahren unter der Leitung von Csaba Székely, im Alsdorfer Energeticon quasi selbst ein Ständchen. Es sei das erste Mal, das die Band hier spielte, erzählte Roland Schreiber, 1. Vorsitzender der Bigband und Moderator des Abends.

Erwarten durften die Zuhörer in der fast ausverkauften Halle einen Querschnitt aus 25 Jahren Bandgeschichte. Dazu, so Schreiber, hatte sich die Band außerdem etwas Besonderes ausgedacht: fast jeder Musiker glänzte an diesem Abend mit einer Solo-Einlage. Zum Jubiläumskonzert traten außerdem einige Ehemalige der Band noch einmal auf.

Seit 18 Jahren spielt die Band unter der Leitung von Csaba Székely. Foto: dmp Press/Ralf Roeger

Temporeich startete die Band ihr gut zweieinhalbstündiges Programm: Den „S-Samba“ hatte Walter Hennicken, Leiter der Walheimer Big Band, für die Sparkassen-Big Band anlässlich ihre zehnjährigen Bestehens komponiert. Mit „Cute“, komponiert von Neal Hefti und bekannt gemacht im Arrangement von Count Basie, folgte ein Klassiker, der vielen als Intro-Musik aus Hörfunk und Fernsehen bekannt sein dürfte.

Zur Unterstützung hatte sich die Bigband einen langjährigen Freund und Begleiter für diesen Abend mit ins Boot geholt: Sänger und Trompeter John Boutin. Sein warmer Bariton ist wie geschaffen für Klassiker wie „Fly me to the moon“ oder „New York, New York“, weltbekannt gemacht durch Frank Sinatra. Dem gebürtigen US-Amerikaner gelang es, diesen Klassikern eine eigene Note zu verleihen. Auch in modernen Kompositionen, wie „Long train running“ von den Doobie Brothers (eine der zwei Zugaben des Abends), überzeugte der gebürtige US-Amerikaner.

Mit dem niederländischen Trompeter Marc Huynen begrüßte die Band einen weiteren langjährigen Wegbegleiter, der mit seinem Solo im gefühlvollen „Always and forever“ von Pat Metheny für Gänsehaut sorgte. Die Band selbst stellte ihr Können und ihre Vielseitigkeit mit Stücken wie „Spain“, komponiert von Chick Corea, einer temporeichen Mischung aus Jazz, Funk und Pop, oder „Switch in time“, einem Bigband-Klassiker, komponiert von Count Basie und arrangiert von Sammy Nestico, unter Beweis.

Mit „The Healer“, einem Stück von Peter Herbolzheimer, ließ die Bigband den kurzweiligen Abend ausklingen und Csaba Székely bedankte sich bei jedem Musiker mit einer roten Rose für die gute Zusammenarbeit über die Jahre. Gerne komme man wieder, betonte Roland Schreiber.