Aachen: Ein glanzvoller „Gratulationsfonds” für Ulla Schmidt

Aachen: Ein glanzvoller „Gratulationsfonds” für Ulla Schmidt

Selbst Katrin Schmick, alias Ullala und damit sozusagen Originalkopie der prominenten Fast-Namensvetterin, konnte die fröhliche Festgemeinde hinterm roten Teppich am Theatereingang nicht aufs Glatteis führen. Anders wär auch schlecht - und völlig undenkbar.

Hunderte von Gratulanten haben die kecke Warnung des Oberbürgermeisters am Samstag kurzerhand in den Wind geschlagen. Von wegen Schweinegrippe und so. Händeschütteln und Küsschen ohne Ende galten - logisch - zu allererst dem wahrhaft unverwechselbaren Geburtstagskind. Dagegen ist halt noch kein Reformprogramm erfunden worden - zum Glück.

Von der Kita-Leiterin bis zur nahezu kompletten Spitzengarde aus regionaler Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft reichte die Schar der Gäste, als es galt, der dienstältesten Gesundheitsministerin der Welt (Linden) ein stundenlanges Ständchen zum 60. zu bringen.

Okay: Die halbe Riege der (Ex-)Kabinettskollegen - von „Münte” bis Steinmeier und Struck - übermittelte (ebenso wie viele janz normale Öcher Lü von der Straße) Glückwünsche per Leinwandeinspielung. „Jedes Küsschen von Ulla kostet mich eine Million”, gab der Herr Finanzminister da etwa listig griemelnd zu Protokoll. Da habens die Öcher halt besser. Zum Dank präsentierten die örtlichen Genossen statt dessen eine pralle Parade aus Kabarett und Klangkunst made in os Oche.