Aachen: Ein Freizeitlauf mit ganz besonderem Flair

Aachen: Ein Freizeitlauf mit ganz besonderem Flair

Das Rathaus zeigt sich von seiner besten Seite und wird bei eintretender Dunkelheit beleuchtet. Davor glänzt das Kopfsteinpflaster. Das Wetter spielt mit. Es ist immer noch angenehm warm. Perfekte Temperaturen zum Sporttreiben.

An den Absperrgittern stehen viele Zuschauer, die die Läuferinnen und Läufer auf ihrem Weg zum Ziel anfeuern. Der dritte Aachener Nachtlauf von SportScheck und BMW glänzt mit einem ganz besonderen Flair.

Rund 1000 Läuferinnen und Läufer treten in drei Kategorien an. Gestartet wird mit den Bambini. Danach gibt es einen 5- und 10-Kilometer-Lauf für Jugendliche und Erwachsene. „Dabei ist es derzeit noch ein klassischer Freizeitlauf ohne viele ambitionierte Vereinsläufer“, beschreibt Holger Wesseln, der die Stadtläufe in Aachen, Essen und Köln organisiert.

Denn die Stadtlauf-Reihe ist eine der größten deutschen Breitensportveranstaltungen. Dabei lebt der Aachener Lauf von seiner Atmosphäre. Das bestätigt auch Wesseln: „Jeder Stadtlauf hat eine Besonderheit. In München ist es die riesige Teilnehmerzahl von 20.000 Läufern. In Aachen ist es ohne Zweifel das ganz besondere Flair.“

Bis 23 Uhr sind die letzten Läufer auf der Strecke unterwegs, begleitet vom tollen Publikum. Besonders am Markt, Start und Ziel des Nachtlaufes, ist der Jubel groß, wenn sich die Teilnehmer die letzten Meter ins Ziel quälen. Dabei ist die Strecke im Gegensatz zu vielen anderen Läufen komplett mit Gittern abgesperrt. Der unmittelbare Zuschauerkontakt bleibt aus. Dennoch: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt und den Institutionen ist in Aachen besonders gut. Das muss man einfach hervorheben, denn das ist nicht in jeder Stadt so unkompliziert“, sagt Wesseln.

Ein wichtiger Kooperationspartner beim Nachtlauf ist auch die DAK-Krankenversicherung. „Wir unterstützen den Nachtlauf seit seinem Beginn, weil hier so viele Menschen verschiedener Altersklassen etwas für ihre Gesundheit machen“, sagt Jürgen Scholtes, stellvertretender Leiter der DAK in Aachen.

Dass der Lauf auch bei den Zuschauern gut ankommt, liegt sicher auch an der Vielzahl an Ständen, die auf dem Marktplatz verteilt sind. Man kann sich über sportliche Aktivitäten, Gesundheitsfragen und vieles mehr informieren. „Endlich sind mal mehr Sport- als Bierstände auf dem Markt zu sehen“, freut sich Derya Friedewald.

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