Aachen: Ein buntes Fest im und um das neue Depot Talstraße herum

Aachen : Ein buntes Fest im und um das neue Depot Talstraße herum

Neue Nachbarn kennenlernen, ein buntes Bühnenprogramm genießen und nebenbei noch die eigene Nachbarschaft selber mitgestalten. Am Sonntag, 24. September, wird in der Talstraße von 11 bis 16 Uhr ein buntes Fest für alle Bürger aus Aachen-Nord und darüber hinaus gefeiert.

Die Talstraße wird für das Fest gesperrt. Auf diese Weise kann sowohl draußen als auch drinnen im ehemaligen Straßenbahndepot ein durchgängiges Programm angeboten werden. Viele Einrichtungen aus Aachen-Nord präsentieren sich an Info-Ständen. Es gibt ein Bühnenprogramm und musikalische Unterhaltung, unter anderem von der Band „Lagerfeuer“, dem Afro-Reggae-Sänger „I Finton“ und Harald Ingenhag, der seine Body Percussion auf der Bühne präsentieren wird. Zur offenen Talkrunde mit Zeitzeugen unter dem Motto „Die wilden Jahre in Aachen“, garniert mit vielen Illustrationen rund um die Rock- und Popkultur der 60er und 70er, lädt Günter Krause, Gitarrist bei der Aachener Band Rufus Zuphall.

Für Kinder und Jugendliche wird eine Jugendrallye mit vielen Spiel- und Sportangeboten organisiert. Außerdem gibt es eine Hüpfburg, einen Auftritt von Clown Marco und vieles mehr. „Das Depot ist ein kulturelles, aber auch zivilgesellschaftliches Zentrum“, betont Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs. Deshalb sei das Depot ein passender Ort, um seine Nachbarn im Rahmen eines Festes besser kennenzulernen.

„Im Stadtteil Aachen-Nord gibt es einen besonderen Erneuerungsbedarf“, berichtet Dieter Begaß, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Europa. Es gebe zwar viele Probleme, unter anderem hohe Arbeitslosigkeit und niedriges Einkommen, aber auch große Potenziale. Seit 2009 werden in Aachen-Nord viele Projekte gefördert. Dabei sollen auch die Anwohner direkt beteiligt werden, erklärt Begaß.

So auch beim Talstraßenfest, bei dem die Bürger nicht nur Einblicke in das Depot erhalten, sondern auch die direkte Umgebung selber beeinflussen können. Das Fest soll der Ideenfindung für die Umgestaltung der Nachbarschaft rund um das Depot dienen. Da dies den Bewohnern, den Einrichtungen im Depot und den Besuchern zugutekommen soll, werden diese von Anfang an einbezogen. Dafür wird eine Ideenbox aufgestellt, die drei Stationen beinhaltet: Zum einen dient eine Infowand dazu, die Besucher zu informieren. Des Weiteren können auf der Ideenwand Wünsche und Meinungen geäußert werden. Zu guter Letzt liefert ein Zukunftsfenster einen Blick in die Zukunft.