Eilendorf: Eilendorfer Neujahrsempfang: Viele positive Zeichen gesetzt

Eilendorf: Eilendorfer Neujahrsempfang: Viele positive Zeichen gesetzt

Viele Eilendorfer waren der Einladung zum Neujahrsempfang ins Bezirksamt gefolgt. Im Sitzungssaal drängten sich so viele Besucher, dass es für etliche Gäste nur einen Stehplatz gab.

Zum Auftakt konnte Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, die zusammen mit dem Hausherrn, Bezirksamtsleiter Martin Freude, eingeladen hatte, Vertreter nahezu aller gesellschaftlichen Gruppierungen, die in Eilendorf tätig sind, - dazu gehören allein 53 Vereine - begrüßen. Sie nutzte ihre Rede unter anderem dazu, denen zu danken, die durch ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz Positives für den Stadtbezirk bewirken. „Szenenapplaus“ gab es, als Eschweiler zahlreiche Bewohner aus dem Übergangswohnheim für Flüchtlinge in der Hansmann-straße und deren Kinder begrüßte. In diesem Zusammenhang hob sie die Arbeit des Eilendorfer Bündnisses für Integration hervor, die hervorragende Ergebnisse zeige und bundesweit Beachtung gefunden habe.

Stellvertretend für die vielen ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen im Stadtbezirk hob Eschweiler die erstaunlich kleine Gruppe hervor, die für den Eilendorfer Weihnachtsmarkt zuständig ist. Man freue sich immer, dass seit 28 Jahren alles so prächtig funktioniere, frage aber nur selten nach, wer die ganze Arbeit tue. Deshalb sei es an der Zeit mit Wilhelm Herms, Bernd Thomas, Jörg Behrendt, Hubert Olbertz, Dieter Kostzewski sowie Uwe und Chris Göbbels denjenigen zu danken, die jedes Jahr viele Stunden darin investierten, dass der Weihnachtsmarkt reibungslos stattfinden könne.

Zur Entwicklung des Stadtbezirks führte Eschweiler aus, dass Eilendorfs Einwohnerzahl auf Grund von Zuzügen steige, was wohl auch auf die günstige Wohnungssituation zurückzuführen sei. Erstaunlich sei auch, dass entgegen dem allgemeinen Trend viele Eilendorfer in ihrem Stadtbezirk nicht nur wohnten, sondern auch arbeiteten, wobei das Industriegebiet Eilendorf-Süd natürlich eine Rolle spiele.

In einem Ausblick nannte die Bezirksbürgermeisterin unter anderem die Zusammenfassung von Montessori-Kinderhaus und Grundschule in der Kaiserstraße zu einem Montessori-Lernzentrum, dessen Finanzierung durch Landesmittel bereits gesichert ist, die Schaffung von neuen Betreuungsplätzen in den Kindertagesstätten des Bezirks, die durch den verstärkten Zuzug von jungen Familien erforderlich würden, sowie die weitere Ausgestaltung des Nirmer Platzes nach der abgeschlossenen Renaturierung des Haarbachs zu einem Ort der Begegnung mit hoher Aufenthaltsqualität.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Handel, Handwerk und Gewerbe, Achim Delheid, betonte, dass es seiner ehrenamtlich organisierten IG darum gehe, durch ein möglich breites gewerbliches Angebot ebenfalls dafür Sorge zu tragen, dass Eilendorf ein liebenswerter Stadtbezirk bleibe, in dem sich gut leben lasse.

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