Heerlen/Aachen: „Dutch Mountain Film Festival“ auch in Aachen

Heerlen/Aachen: „Dutch Mountain Film Festival“ auch in Aachen

Der Berg ruft — und das ausgerechnet im Flachland: Die fünfte Auflage des „Dutch Mountain Film Festivals“ (DMFF) steigt vom 23. Februar bis zum 1. März in Heerlen und Umgebung und etabliert erstmals auch einen Ableger in Aachen.

Bergfilm im Schatten des Dreiländerpunkts: Was sich wie eine verrückte Marketing-Idee anhört, hat sich zu einem ernsthaften Film- und Outdoor-Event entwickelt. Festivalleiter Toon Hezemans und sein Team haben das DMFF breit und grenzüberschreitend vernetzt, um mehr als ein Filmfestival zu bieten.

So wird das „Jahr der Minen“ 50 Jahre nach der Verkündung der Zechenschließung in Limburg zum Anlass genommen, sich thematisch mit den künstlichen Bergen der Euregio, den Abraumhalden, auseinanderzusetzen — eine auf Kohleflözen basierende Verbindung zu den deutschen Abbaugebieten mit der gleichen Geschichte.

Nach der Kohle schafft nun die Kultur auch bei diesem Festival die Verbindung über die Grenze hinweg. Hezemans suchte schon im vergangenen Jahr gezielt nach Partnern in Aachen. Zusammen mit der Sektion Aachen des Deutschen Alpenvereins zeigt das DMFF nun am Samstag, 31. Januar, ab 17 Uhr im Space des Ludwig Forums einen Querschnitt durch Programm und Programmatik des Festivals.

Dazu gehört eine Foto- und Cartoonausstellung. Nach der Uraufführung der Kurzfilme zum „Jahr der Minen“ laufen die preisgekrönten Kurzfilme der vierten Auflage des DMFF. Die Biografie „Messner (der Film)“ von Andreas Nickel, der die wichtigsten Stationen im Leben des Bergsteigers nachzeichnet, ist dann der Hauptfilm. Ein deutsches Highlight im Bergfilm-Programm, dessen Ruf man gut folgen kann.

(jek)
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