Dioxinbelastung im Indetal soll untersucht werden

Dioxinbelastung im Indetal : „Flächendeckende Untersuchung“ noch in diesem Jahr

Es gab nichts Neues im städteregionalen Umweltausschuss, aber zur Beruhigung trug dieser Umstand nicht bei.

„Die Menschen machen sich Sorgen und haben viele Fragen“, betonte Willi Bündgens (CDU) und wies darauf hin, dass daran auch die jüngsten Hinweise der Verwaltung, dass von den Dioxinbelastungen im Einzugsbereich der Inde keine Gefahr ausgehe, nichts ändern würden.

Es müssten Taten folgen, forderte auch sein Fraktionskollege Michael Kirch und brachte einen „Belastungs- und Flächensanierungsregister“ nicht nur für Dioxin, sondern etwa auch für Schwermetalle ins Spiel.

Ob es diesen in naher Zukunft geben wird, konnte Thomas Pilgrim nicht sagen. Der Leiter des städteregionalen Umweltamtes kündigte aber an, dass es im nächsten Monat Abstimmungsgespräche mit dem NRW-Umweltministerium zu der geplanten „flächendeckenden“ Dioxin-Untersuchung geben werde und diese noch 2019 – auf Kosten des Landes – umgesetzt werden solle.

Angesprochen auf mögliche Belastungen von Spielplätzen stellte Pilgrim klar: „Die Kinderspielplätze in der Städteregion sind save.“

(gro)
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