„Fridays for Future“ geht weiter: Dienstag zum Vortrag, Freitag zur Demo

„Fridays for Future“ geht weiter : Dienstag zum Vortrag, Freitag zur Demo

Die „Fridays for Future“-Bewegung in Aachen geht weiter – auch nach der Großdemo vom 21. Juni, zu der rund 40.000 Menschen in der Stadt waren. Am Dienstag findet ein Vortrag statt, und am Freitag wird wieder demonstriert.

Den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und einen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien fordern die jungen Klimaschützer von „Fridays for Future“. Ob das überhaupt geht, fragt sich vielleicht der ein oder andere Aachener. Die örtliche „Fridays for Future“-Gruppe lädt deshalb am Dienstag, 2. Juli, ab 18 Uhr zu einem Workshop im Aachener Welthaus, An der Schanz 1, ein. Unter anderem geht es um das Zusammenspiel der Energieerzeugung mit Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Kohle, Gas und Kernenergie.

Peter Klafka, Geschäftsführer der Firma Klafka & Hinz und promovierter Energiewirtschaftler, wird den Teilnehmern mit Expertenwissen zur Seite stehen. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren Software-Lösungen für den liberalisierten Energiemarkt um. Die Programme der Firma, die direkt aus dem RWTH-Umfeld stammt, wird beispielsweise benutzt, wenn Kunden den Strom- oder Gaslieferanten wechseln wollen.

Nächste Demo am Freitag

Am kommenden Freitag, 5. Juli, findet dann die nächste Demo der „Fridays for Future“-Bewegung in Aachen statt. Beginn der Kundgebung ist diesmal allerdings nicht der Elisenbrunnen, sondern der Markt. So wollen die Veranstalter dem am gleichen Tag stattfindenden Friedenslauf nicht in die Quere kommen.

Und auch während der Sommerferien geht es für die jungen Klimaschützer: Die Aachener Gruppe bereitet sich derzeit auf den Sommerkongress von „Fridays for Future“ vor, der vom 31. Juli bis 4. August in Dortmund stattfindet. Auf dem Kongress wollen die Schüler nach eigenen Angaben „zusammenkommen, damit unsere Bewegung noch größer, bunter und weltbewegender wird“. Gerechnet wird bei dieser Gelegenheit mit mehr als tausend Aktivisten, die sich vernetzen, Erlebnisse und Erfahrungen austauschen, in Workshops voneinander und bei Diskussionsrunden von Wissenschaftlern und Politikern lernen wollen.

Mehr von Aachener Zeitung