Aachen: Die „soziale Stadt“ geht im Norden weiter

Aachen: Die „soziale Stadt“ geht im Norden weiter

Der Hauptausschuss der Stadt Aachen hat die Fortschreibung des „Integrierten Handlungskonzepts“ (IHK) für das Projekt „Soziale Stadt Aachen-Nord“ beschlossen.

Damit wird es zur Grundlage für die weitere Arbeit im Zeitraum bis 2019. Die Verwaltung wird das fortgeschriebene Handlungskonzept dem Land Nordrhein-Westfalen (NRW) vorlegen und weitere Mittel aus der Städtebauförderung beantragen. „Ganz konkret geht es um die Vorhaben, die ab Anfang 2015 umgesetzt werden sollen“, sagte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken.

Diese Projekte folgen auf die erste Fünf-Jahres-Phase, die in diesem Jahr zu Ende geht und mit dem Umbau zum Beispiel der Rehm-Plätze und dem Depot Talstraße einen Höhepunkt erreicht. Die „Halbzeit“ im Jahr 2014 ist überdies gefüllt mit einer ganzen Reihe von kleineren und größeren Aktionen und Veranstaltungen in Aachen-Nord.

Das Handlungskonzept „Soziale Stadt Aachen-Nord 2015-2019“ ist 72 Seiten stark und berichtet in fünf Kapiteln, was bis ins Jahr 2019 schrittweise in diesem Stadtteil entlang der Jülicher Straße umgesetzt werden soll. In Abstimmung mit der Lenkungsgruppe Aachen-Nord und im Dialog mit Akteuren und Bewohnern des Stadtteils sind verschiedene thematische Schwerpunkte gesetzt worden.

Das Quartier rund um Feld- und Liebigstraße soll aufgewertet werden. Die Jülicher Straße soll besonders betrachtet und vor allem die Themen Wohnen und Lokale Ökonomie in den Fokus genommen werden. Fortgeführt werden Einzelprojekte um den Ungarnplatz, im Rehmviertel sowie im Wiesental. Dazu gehören auch die ausgewählten Spielorte in

Aachen-Nord: auf den Schulhöfen der Hugo-Junkers-Realschule, der Hauptschule Aretzstraße, den Grundschulen Passstraße und Feldstraße sowie die Flächen rund um das Depot Talstraße und die Spielplätze in der Sigmundstraße und am Kirschbäumchen.

Die ausgewählten Projekte für die Zeit von 2015 bis 2019 schlagen mit einer Summe in Höhe von 6,3 Millionen Euro zu Buche. Nach erfolgreich gestelltem Antrag werden das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik davon einen Betrag in Höhe von 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung übernehmen.

Hinzu kommen Mittel, die die Stadt Aachen gezielt und ohne Landesunterstützung in Aachen-Nord einsetzt. Damit werden auch in der Zukunft zum Beispiel die Sanierung städtischer Wohnungen im Stadtteil finanziert. Weitere Informationen zum Projekt Soziale Stadt Aachen-Nord gibt es unter www.aachen.de/aachennord.

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