Eilendorf: Der Herbstkirmes droht das Aus

Eilendorf: Der Herbstkirmes droht das Aus

Die Herbstkirmes, eine über 100-jährige Tradition im Stadtbezirk Eilendorf, könnte bald schon der Vergangenheit angehören. Seit längerer Zeit schon gehen die Besucher und Umsatzzahlen kontinuierlich zurück, beklagen die Schausteller.

Und eben diesen liegt der Erhalt der Kirmes am Herzen. Stellvertretend für seine Kollegen hat Udo Breuer (Autoscooter) aus Jüchen einen Hilferuf an die Bezirksverwaltung in Eilendorf gerichtet. Im Klartext macht er deutlich, dass sich kein Schaustellerbetrieb mehr in der Lage sehe, diese Veranstaltung unter den gegebenen Voraussetzungen länger zu beschicken.

Breuers Hauptargument: Der schlechte Standplatz hinter der Schule. Die Kirmes könne nur mit einem anderen Konzept überleben. Er appelliert an die Verwaltung, die erforderlichen Voraussetzungen für einen Fortbestand zu schaffen. „Die Kirmes gehört in die Mitte des Ortes, wie es früher in Eilendorf auf dem Marktplatz der Fall war”, schreibt Breuer weiter. Überlegungen, wieder auf dem Marktplatz zu feiern, seien leider gescheitert, denn es mangele dort an Platz für Fuhrgeschäfte und für das Zelt. Nur der Marktplatz könne die Traditionsveranstaltung noch retten. Die Schausteller wünschen sich ein klärendes Gespräch bei der Verwaltung.

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