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Jahresrückblick 2021: Das sind Ihre zwölf Lieblingsartikel aus Aachen

Jahresrückblick 2021 : Das sind Ihre zwölf Lieblingsartikel aus Aachen

Zahlen lügen nicht: Wir haben in die Statistiken geblickt und die zwölf meistgelesenen Artikel der Aachener Lokalredaktion des vergangenen Jahres herausgesucht. Lassen Sie sich überraschen...

Platz 12: Luisenhospital muss gekündigten Arzt wieder einstellen

Im Herbst 2020 hatte der Vorstand des Luisenhospitals einem Gefäßchirurgen, der seit Jahrzehnten im Luisenhospital und im Venenzentrum arbeitete, von einem Tag auf den anderen Hausverbot erteilt. Damit legte der Vorstand eine glatte Bauchlandung hin: Im April siegte der Arzt mit seiner Klage gegen die Freistellung in vollem Umfang.

Platz 11: Die neue Fahrradstraße krümelt noch

Sollte der neue Straßenbelag etwa schon wieder kaputt sein? Umherwirbelnde rote Steinchen auf der neuen Radvorrangroute in Brand haben im September einige Fragen zum Material und zur Verarbeitungstechnik aufgeworfen.

Platz 10: Die Bordelle sollen zusammenrücken

Im Januar steht fest: Aachens Rotlichtbezirk muss sich künftig mit weniger Platz begnügen. Die Politik hat für die Antoniusstraße neue Pläne auf den Weg gebracht, von der sie sich nicht nur eine städtebauliche Aufwertung des Quartiers, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen für die Prostituierten versprechen.

Platz 9: Denkmalgeschützte Anlage wird Teil eines Immobilienkrimis

Das Karmelitinnen-Kloster an der Lousbergstraße wurde 2009 von den letzten Ordensschwestern verlassen. Nach mehreren Eigentümerwechseln ist es nun offenbar Teil eines Anlegerskandals geworden.

Platz 8: Junge Menschen erobern die Nacht zurück

Geöffnete Kneipen und milde sommerliche Temperaturen sorgten im Juni für viel Betrieb in der Innenstadt auch zu später Stunde. Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen kehrte die Normalität im Sommer Stück für Stück nach Aachen zurück – mit all ihren Facetten.

Platz 7: Impfbetrug mit gefälschtem Ärztinnenstempel

Blanko-Bescheinigungen, die kurz vor Schließung des Impfzentrums in Rucksäcken beiseite geschafft werden, schon vorab ausgefüllte Zertifikate für potenzielle zahlende „Kunden“, die nie zum Impfen erschienen sind, und dann noch eine Spindkontrolle durch die Polizei, bei der eine Tasche voller Bargeld auftaucht: Was im September im Aachener Impfzentrum zum Vorschein gekommen ist, könnte auch gut in ein Drehbuch für einen Corona-Krimi passen.

Platz 6: Aachener Trinkwasser muss abgekocht werden

Im Januar mussten 259.000 Aachenerinnen und Aachener ihr Trinkwasser abkochen. Der Grund: Im Druckregelwerk Schmithof war eine mit Coli-Bakterien verunreinigte Wasserprobe gezogen worden.

Platz 5: „Burgerista“ fährt Pleite ein, „Five Guys“ greifen zu

Ausgebrutzelt? Die Hamburger-Kette „Burgerista“ mit zwei Standorten in Aachen – auf dem Markt und im Aquis Plaza – ist im Juni bundesweit pleite. Die beiden Läden machen dicht. Aber in Aachen wird im Schatten des Rathauses ein neuer Burger-Grill angeworfen.

Platz 4: Impfwillige fordern Blick in Kühlschränke

Tumult im Impfzentrum: Weil sie einen mRNA-Impfstoff statt Astrazeneca verlangt haben, sind Menschen im Aachener Impfzentrum im Juli übergriffig geworden.

Platz 3: Aachener Continental-Werk schließt neun Tage

Im Mai kommt es zu einem Corona-Ausbruch im Aachener Continental-Werk. Die Produktion musste gestoppt werden, die Städteregion erhob Vorwürfe gegen die Konzernspitze.

Platz 2: Aachens Lokalwelt wird umgekrempelt

Nach dem Coronavirus-Lockdown im Frühjahr erhält Aachens Gastronomie vielerorts ein neues Profil. Etablierte Namen verschwinden, neue Marken werten die kaiserstädtische Kulinarik auf.

Platz 1: Immer öfter müssen Impfwillige mit Termin abgewiesen werden

Wer ist denn jetzt eigentlich schon dran? Die Impfpriorisierung sorgte zu Beginn der Impfkampagne im Frühling auch in der Städteregion zunehmend für Verwirrung. Die Mitarbeiter des Impfzentrums in Aachen mussten verstärkt Menschen ohne Berechtigung abweisen.