Das neue Programm in der kleinen Theaterfabrik

Neues Programm : Russische Weihnachten in der kleinen Theaterfabrik

Mit „Däumelinchen“ und einem Weihnachtskonzert beginnt am Samstag, 12. Januar, in der kleinen Theaterfabrik am Strüverweg 116 das neue Programm.

Zuerst inszeniert das „Jurakowa-Projekt“ um 15 Uhr die Geschichte des kleinen Mädchens, das als „Däumelinchen“ aus einer Tulpenknospe geboren wird und dann in Turbulenzen gerät, und abends um 20 Uhr werden bei einem Konzert „Russische Weihnachten“ gefeiert. „Denn Weihnachten wird in Russland traditionell erst am 6. und 7. Januar gefeiert“, erzählt Tatjana Jurakowa. Zum Konzert des russischen Streicherquartetts seien aber natürlich alle eingeladen, die Freude an klassischer Musik haben.

Das „Eurasia Quartett“ wurde 2013 in Maastricht gegründet und betont mit seinem Namen seine russischen Wurzeln. Laut Tatjana Jurakowa ist das Repertoire der Musiker sehr facettenreich und lädt das Publikum dazu ein, in klassische Klangwelten einzutauchen.

Nach diesem Jahresauftakt in den noch recht neuen Räumlichkeiten der kleinen Theaterfabrik am Strüverweg 116 geht es am Sonntag, 13. Januar, um 15 Uhr mit einem weiteren Puppenspiel des „Jurakowa-Projekts“ weiter. „Das lustige Küken“ stellt sich die Frage: „Was war zuerst da, das Ei oder das Huhn?“ Schnell wird dabei klar, dass es gar nicht so einfach ist, eine Geflügelfarm zu gründen. Das jedenfalls muss die schlaue Füchsin bald erfahren. Beide Puppenspiele sind für Kinder ab vier Jahren gedacht. Neben den eigenen Produktionen lädt Tatjana Jurakowa immer auch Figurentheater aus anderen Städten ein, um das Angebot zu bereichern.

Gäste aus Göttingen

So führt das Figurentheater „Tatjana Khodorenko“ aus Göttingen am Samstag, 19. Januar, um 15 Uhr „Das Dornröschen“ auf. Hier ist es der königliche Hofnarr, der das Märchen von der verzauberten Prinzessin und ihrem Retter als Zeitzeuge erzählt: Und das macht er laut Programm mit sehr viel Witz und Phantasie. Am darauffolgenden Sonntag, 20. Januar, lädt das Göttinger Figurentheater dann um 15 Uhr zu „Mascha und der Bär“ ein. Das „achteinhalb Meter lange, russische Volksmärchen“ entwickelt sich auf den Knien der Puppenspielerin. Mascha, ein kleines verträumtes Mädchen, geht einem Bären in die Falle, kann ihn dann aber überlisten.

Neben den Aufführungen unterschiedlicher Figurentheater, bietet die kleine Theaterfabrik immer wieder auch Konzerte, Theaterkurse für Erwachsene und Kurse für Kinder an. Bei einem Einführungskurs lernen die Teilnehmer beispielsweise, in andere Rollen zu schlüpfen und sich selbst zu entfalten. Und die Figurentheaterwerkstatt gibt Kindern die Möglichkeit, eigene Handpuppen zu bauen und mit ihnen zu spielen. Alle drei Monate stellt Tatjana Jurakowa jeweils das neue Programm vor.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 02407/17911 oder auf theater.jurakowa@gmx.de.

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