Aachen: Da strahlen vor allem die Solarcup-Sieger

Aachen: Da strahlen vor allem die Solarcup-Sieger

Ein strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und vor allem: Viel Sonne. Genau das richtige Wetter für die 11. Aachener Solartage, die am vergangenen Wochenende auf dem Stawag-Gelände in der Lombardenstraße über das Thema Sonnenenergie informierten.

Der Andrang war groß. Rund 2000 Besucher ließen sich beraten und wollen auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Solarenergie in Aachen immer wichtiger wird.

„Die Energiewende muss von den Bürgern eingeleitet werden. Wir wollen dabei die Menschen motivieren, auch selbst tätig zu werden. Die Solarenergie ist zweifelsfrei eine sehr wichtige Zukunftstechnologie”, so Eva Wußing, Pressesprecherin der Stawag.

Dass sich die Aachener mit dem Thema beschäftigen, zeigten die 11. Solartage. Trotz des heißen Wetters war der Saal im Stawag-Gebäude gut gefüllt. Dort fanden diverse Vorträge zur Anlagetechnik von Solaranlagen, Wirtschaftlichkeit oder Fördermöglichkeiten statt. Außerdem präsentierten sich den überwiegend älteren Besuchern verschiedene Firmen aus der Euregio an 20 Ständen auf dem gesamten Gelände.

„Das Zusammenspiel zwischen den Energieversorgen und den Bürgen ist besonders wichtig. Diese Brücke wollen wir schlagen und allen Interessierten Möglichkeiten geben, sich über das wichtige Thema Solarenergie zu informieren”, beschreibt Eva Wußing die Wichtigkeit der 11. Aachener Solartage.

Doch auch viele Kinder und Jugendliche zeigten sich neugierig - besonders beim dritten Solarcup. Dort bastelten Schüler ab der achten Klasse an eigenen Trikes und schickten diese - mit Solarenergie betrieben - ins Rennen. Gewonnen hat die Maria-Montessori-Gesamtschule. Schirmherr und Oberbürgermeister Marcel Philipp wollte die Solarenergie „erlebbar und anfassbar” darstellen. Dies ist ihm bei den elften Aachener Solartagen gelungen.

Dr. Peter Asmuth, Vorstand der Stawag, fasst zusammen: „Die Resonanz ist sehr gut. Das Interesse ist weiterhin groß. Inzwischen wissen viele Menschen einfach, dass sich private Solaranlagen lohnen. Insgesamt ist das Thema positiv besetzt.”

Auch ein älteres Ehepaar äußert sich vor Ort positiv über die Perspektiven in Sachen Solarenergie: „Wir wollen uns hier einfach mal informieren. Natürlich haben wir auch die Kosteneinsparungen im Blick. Aber das ist uns ehrlich gesagt nicht so wichtig. Wir wollen einfach etwas für die Umwelt machen”, sagt der Besucher. Regenerative Energien sind die Energie-Zukunft. Das stellt auch Dr. Peter Asmuth heraus: „Es muss in Deutschland etwas passieren - je früher, desto besser.”

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