Comedians im "Weissen Pferdchen" in Mützenich

Benefiz-Abend für die Hospizstiftung : Auch Jürgen Beckers bittet zum Lachen

Wenn Jürgen Beckers als Jürgen B. Hausmann die Comedy-Bühne betritt, ist es nur eine Zeitfrage, bis auch der letzte Platz im Saal vergeben ist. Tempo ist also durchaus angebracht, wenn man live dabei sein will am Donnerstag, 9. Mai, im „Weissen Pferdchen“ in Mützenich.

Dann geht es um Comedy in verschiedenen Nuancen, vor allem aber geht es um die Unterstützung der Hospizstiftung Region Aachen. Die hat ihren Sitz in Aachen, ist aber für die gesamte Städteregion zuständig. Und daher freuen sich Martin Brandt und Simon Kluge von der Hospizstiftung umso mehr, dass es dem Kleinkunstveranstalter Peter Jumpertz gelungen ist, mit dem Kabarettabend in Mützenich auch das Bewusstsein für die Hospizarbeit in der Region zu stärken. Und das auf äußerst unterhaltsame Weise.

Offene Türen lief Jumpertz bei Bernhard Schrouff, Inhaber der Kleinkunstbühne „Weisses Pferdchen“ an der Eupenerstraße 6, Monschau-Mützenich, ein. Er stellt seinen Saal mit Bühne und Bistrot kostenlos zur Verfügung und kümmert sich auch um weite Teile der Logistik. Insoweit stellt er ein perfektes Tandem mit Peter Jumpertz, der der Hospizstiftung die Arbeit für den Abend abnimmt. Der hat seinerseits ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt, mit Jürgen Beckers’ „Jürgen B. Hausmann“ an der Spitze, in dessen Licht die jungen Comedians Alexandra Schiller, Mazi, Lars Henk, Niklas Siepen und Sebo Sam ihren versierten Umgang mit dem geschliffenen Wort beweisen. Und für den musikalischen Rahmen sorgt das Schlagseiten-Quantett.

Offene Türen rannte Jumpertz auch bei Sponsoren ein. Zum Beispiel bei Harald van Ameln oder auch Frank Böse, für die gerade der Einsatz für die Hospizidee eine Aufgabe ist, die sie mit Freude erfüllen. Sie waren wie andere nicht nur direkt mit von der Partei, sie können sich auch ein wiederholtes Engagement in kommenden Jahren vorstellen und haben ihrerseits wieder Sponsoren akquiriert. „Vür ümmesöns un vür jutt!“, so der Titel des Abends, wird wohl keine Eintagsfliege bleiben. (hpl)