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Leck am Kesselwagen abgedichtet: Chemieeinsatz am Westbahnhof

Leck am Kesselwagen abgedichtet : Chemieeinsatz am Westbahnhof

Ein Chemieeinsatz am Aachener Westbahnhof hat am Dienstag Spezialisten der Feuerwehr über mehrere Stunden beschäftigt. Am frühen Nachmittag konnte das Leck an einem Kesselwagen abgedichtet werden.

Am Vormittag war festgestellt worden, dass aus dem Kesselwagen Flüssigkeit tropfte. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der chemischen Industrie. „Der Stoff ist explosionsgefährlich und giftig“, erklärte der Sprecher. Deshalb musste an der Einsatzstelle mit größter Vorsicht gearbeitet werden.

Die Feuerwehr war mit Kräften der Hauptwache und der Wache Nord, dem CBRN-Zug (für Gefahrenlagen chemischer, biologischer, radiologischer oder nuklearer Natur), dem Löschzug Mitte sowie (vorsorglich) dem Rettungsdienst im Einsatz. Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Laurensberg, Eilendorf und Sief wurden parallel in Bereitschaft versetzt, um für die Zeit des Einsatzes die Grundsicherung für die Stadt Aachen sicherzustellen. Einige Gleise am Westbahnhof waren gesperrt.

Auch ein Mitarbeiter der Schweizer Bahn, die für den Güterzug verantwortlich ist, war vor Ort und unterstützte die Einsatzkräfte mit fachlichem Wissen. Kurz vor 14 Uhr konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

(mg)