An der A44: Bundespolizei nimmt Schleuser in Aachen vorläufig fest

An der A44 : Bundespolizei nimmt Schleuser in Aachen vorläufig fest

Die Bundespolizei hat am Rastplatz Königsberg an der Autobahn A44 ein Schleuserfahrzeug aus dem Verkehr gezogen. Ein 31-Jähriger hatte versucht, fünf Menschen ohne ausreichende Ausweise nach Deutschland zu bringen.

Laut Polizeibericht wurde das Auto am Donnerstag kontrolliert. Unter den fünf Insassen befand sich eine Person, die erst vor wenigen Tagen nach Frankreich abgeschoben worden war. Sie hatte eine aktuelle Einreisesperre für Deutschland vorliegen. Sie wurde festgenommen und in amtlichen Gewahrsam genommen, bevor sie nach Frankreich rückgeführt werden soll.

Eine weiterer Insasse hatte sich mit einem total gefälschten italienischen Fremdenausweis bei den Beamten ausgewiesen. Zudem legte er eine italienische Aufenthaltsbescheinigung vor, die nicht seiner Person entsprach. Der gefälschte Ausweis wurde beschlagnahmt. Die Person wurde nach Stellung eines Schutzersuchens an das zuständige Jugendamt weitergeleitet.

Ein Insasse befand sich in einem laufenden Asylverfahren und legte zudem noch eine französische Asylbescheinigung vor. Hier muss noch geprüft werden, ob er in zwei Ländern Sozialleistungen bezogen hat. Er wurde mit einer Aufforderung, sich beim Ausländeramt in Düsseldorf zu melden, wieder auf freien Fuß gesetzt.

Der 31-Jährige Schleuser legte den Beamten eine Duldung vor, die nicht für die Ausreise und anschließenden Einreise ausreichte. Er wurde wegen der verschiedenen ausländerrechtlichen Verstöße angezeigt und es wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro erhoben. Im Anschluss wurde er mit einer Aufforderung sich beim zuständigen Ausländeramt zu melden, wieder auf freien Fuß gesetzt.

(red/pol)