Aachen: Bundespolizei nimmt Schleuser in Aachen vorläufig fest

Aachen: Bundespolizei nimmt Schleuser in Aachen vorläufig fest

Ein polizeibekannter Schleuser ist am Donnerstagabend auf dem Rastplatz Königsberg an der Autobahn 44 von der Bundespolizei festgenommen worden. Zuvor hatte er zwei Männer ohne Ausweispapiere über den ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch von Belgien nach Deutschland verholfen.

Unter den zwei eingeschleusten Männern befand sich ein 24-Jähriger, der mit einem gefälschten portugisischen Reisepass versucht hatte, die Beamten bei der Kontrolle zu täuschen. Er stellte auf der Dienststelle einen Schutzersuch und wurde nach der Anfertigung einer Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie der unerlaubten Einreise an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Der zweite Geschleuste befand sich in der Vergangenheit bereits im deutschen Asylverfahren. Er hatte seinen Asylantrag kurz vor dem Jahreswechsel zurückgenommen und war mit seiner Familie nach Frankreich ausgereist. Nach eigenen Angaben wollte er Verwandte in Deutschland besuchen. Da er keine Einreiseberechtigung oder Ausweispapiere besaß wurde er dazu aufgefordert, die Bundesrepublik zu verlassen.

Gegen den 28-jährigen polizeilichbekannten Schleuser wird momentan ermittelt.

(red/pol)
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