Grenzübergang Lichtenbusch: Bundespolizei nimmt Computerbetrügerin bei Aachen fest

Grenzübergang Lichtenbusch : Bundespolizei nimmt Computerbetrügerin bei Aachen fest

Die Bundespolizei hat am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch eine Frau festgenommen, die wegen soganannten Computerbetrugs gesucht wurde. Die 29-Jährige war als Mitfahrerin am Dienstagabend von Belgien eingereist.

Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass sie von der Staatsanwaltschaft Mosbach wegen des Vorwurfs des Computerbetruges gesucht wurde, weshalb ein Strafvollstreckungsbefehl gegen sie ausgestellt worden war.

Die Frau sollte eine Geldstrafe von 2520 Euro zuzüglich Verwaltungskosten bezahlen. Ersatzweise müsste sie eine 84-tägige Freiheitsstrafe absitzen. Da sie die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde sie festgenommen und ins Polizeipräsidium Aachen eingeliefert.

Unter Computerbetrug – §263a des Strafgesetzbuchs – ist eine betrügerische Handlung zu verstehen, bei der ein Täter sein Opfer finanziell schädigt durch die Manipulation von Computern, Daten oder Computerprogrammen. Dazu zählt etwa die Verwendung gefälschter Geld- und Kreditkarten, aber auch Warenbestellungen bei Online-Shops auf fremden Namen.

Diese Spielart des Betruges wird mit bis zu fünf Jahren Haft oder Geldstrafe bestraft.

(red/pol)
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