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Wohngebiet am Lousberg: Bürger sollen bei der künftigen Gestaltung mitreden

Wohngebiet am Lousberg : Bürger sollen bei der künftigen Gestaltung mitreden

Das Wohngebiet rund um die Nizzaallee soll in seinem Bestand gesichert und behutsam ausgeweitet werden. Dazu beginnt jetzt die Bürgerbeteiligung.

Das attraktive Wohngebiet zwischen Nizzaallee, Weyhestraße, Lousbergstraße und Försterstraße, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Naherholungsgebiet Lousberg gelegen, zeichnet sich durch eine Bebauung mit prägenden gründerzeitlichen Stadthäusern, aber auch Bauten der 1950er- bis 1970er-Jahre sowie erster nachverdichtender Neubauten aus der Zeit nach 2000 aus.

Das Ziel der aktuellen Planung lautet, den Siedlungscharakter und die vorhandenen städtebaulichen Qualitäten im Plangebiet zu sichern sowie Spielraum für maßvolle Erweiterungen der vorhandenen Bebauung zu ermöglichen.

Der Planungsausschuss hat daher die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit beschlossen. Der Bebauungsplan „Lousbergstraße / Nizzaallee“ liegt von Montag, 26. September, bis Freitag, 28. Oktober, im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, aus. Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr.

Zahlreiche Gebäude im Planbereich unterliegen dem Denkmalschutz. Die Blockinnenbereiche sind überwiegend unbebaut und begrünt, mit teilweise altem und wertvollem Baumbestand. Die vorhandenen prägenden und schützenswerten Bäume und der grüne Blockinnenbereich sollen gesichert werden. In mehr als zwei Drittel des Plangebiets ist ein einheitlicher großzügiger Vorgartenbereich vorhanden.

Ein weiteres Ziel ist es, den Grünanteil der Vorgartenzone zu erhalten und erhöhen. Im gesamten Gebiet überwiegt die Wohnnutzung, lediglich vereinzelt sind Dienstleistungsbetriebe und gewerbliche Nutzungen zu finden. Auf dem Gelände des ehemaligen Karmelitinnen-Klosters an der Nizzaallee stehen – neben der vierflügeligen neuromanischen Klosteranlage – die giebelständige Kirche, die Vorgartenanlage, die Klostermauer sowie die Gartenkapelle unter Denkmalschutz. Unter Denkmal- und Umweltgesichtspunkten wäre es wünschenswert, den Klostergarten von Bebauung freizuhalten.

Weitere Infos und Kontaktadressen findet man unter www.aachen.de/bauleitplanung. Dort kann man auch den Newsletter „Bauleitplanung“ abonnieren, um stets über aktuelle Bebauungsplanverfahren der Stadt Aachen informiert zu werden.

(red)