Aachen: Brennendes Auto beendet abrupt die Shopping-Laune

Aachen: Brennendes Auto beendet abrupt die Shopping-Laune

Für etliche Besucher des Aquis Plaza nahm das Weihnachtsshoppen am Samstagabend ein abruptes Ende. Der Grund: Ein Auto hatte in der Parkhausausfahrt am Kaiserplatz Feuer gefangen, das Parkhaus wie auch das größte Einkaufszentrum Aachens selbst wurden vorsorglich geräumt — und das am bisher stärksten Adventssamstag in diesem Jahr, wie der Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln am Sonntag mitteilte.

Der Notruf ging am Samstagabend um kurz vor 19 Uhr bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Wie die Polizei am Sonntag auf Anfrage mitteilte, habe das Auto beim Herausfahren aus dem Parkhaus wegen eines „technischen Defekts“ Feuer gefangen. Als die Brandschützer den brennenden Wagen in der Ausfahrt erreichten, war das Parkhaus bereits stark verraucht. Die Zugänge zum Parkhaus wurden sofort gesperrt und die Einkaufsmall vorsorglich geräumt.

Da unklar war, ob sich noch weitere Besucher im Parkhaus aufhielten, durchsuchte die Feuerwehr zudem die Parkdecks. Gegen 19.30 Uhr war das Auto gelöscht. Anschließend entrauchte die Feuerwehr das Parkhaus mit Hochleistungslüftern. Erst danach durfte die wartenden Besucher und Autobesitzer ihre Fahrzeuge aufsuchen und das Parkhaus verlassen.

Die Beifahrerin des betroffenen Autos wurde vor Ort vom hinzugerufenen Notarzt untersucht und anschließend zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, das sie jedoch bereits wieder verlassen habe, hieß es am Sonntag von der Leitstelle. Weitere Verletzte gab es nicht. Abgesehen von dem ausgebrannten Auto sei kein Sachschaden entstanden. Gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet.

Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Aachen, ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und die Polizei.

Besonders stark besucht

Insbesondere Letztere wurde am Samstag sowieso schon ordentlich auf Trab gehalten. Schließlich tummelten sich in der Stadt auch dank des Weihnachtsmarktes wieder besonders viele Menschen. Laut Handelsverband Nordrhein-Westfalen Aachen-Düren-Köln besuchten „auffallend viele niederländische und belgische Gäste“ die Stadt und nutzten die Angebote des Late-Night-Shoppings. Auch das abendliches Lichtermeer im Elisengarten habe für eine hohe Besucherzahl gesorgt.

Davon abgesehen werden die Tage zwischen den Adventswochenenden „immer stärker als bisher dazu genutzt, gerade die hochwertigen Geschenke zu erwerben und sorgen damit für eine Entspannung an den Wochenenden“, teilte Jörg Hamel, Geschäftsführer des Handelsverbands, mit. Wenn denn nicht gerade ein Auto im Parkhaus des größten Einkaufszentrums brennt und damit das entspannte Weihnachtsshoppen abrupt beendet..

(akas)