Brand: Brander Unterbähner schreiben eine Erfolgsgeschichte

Brand: Brander Unterbähner schreiben eine Erfolgsgeschichte

Fastelovvend op d’r Brand bringt seit 46 Jahren sozialen und kulturellen Einrichtungen im Stadtbezirk einen schönen Batzen Geld in die Kassen. In diesem Jahr kamen bei der Sammelaktion der Brander Unterbähner während des Karnevalsumzuges stolze 10.000 Euro zusammen, von denen jetzt die „Generationsbrücke Deutschland“ profitiert.

Alle Jahre wieder ist es eine „schöne Bescherung“, mit der die Brander Unterbähner Freude aufkommen lassen — diesmal bei einer kleinen Feier in der katholischen Stiftung Marienheim an der Rollefstraße. Neben zahlreichen Gästen aus Vereinen und Verbänden hieß Unterbähner-Vorsitzender Walter Crombach ganz besonders den Schirmherrn der 46. Sammelaktion, Horst Krumbach (Vorstand der „Generationsbrücke Deutschland)“, herzlich willkommen.

Dieter Schaefer, Leiter der Sammelaktion, erinnerte an den „Erfinder der großartigen Einrichtung“, an den verstorbenen Leo Schartmann, auf den man stolz sein könne. Er habe etwas Bleibendes geschaffen, eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Getreu dem diesjährigen Motto „Jung und Alt Hand in Hand op dr Brand“ könne man mit dem Ergebnis zufrieden und stolz auf den Betrag sein, den Horst Krumbach dankend in Empfang nahm.

Krumbach wiederum umriss den Werdegang und die ihm zugeteilte Aufgabe als Schirmherr. „Das ist heute mein letzter öffentlicher Termin in dieser Funktion“, ließ er wissen. Daher gelte es, vielen, vielen Menschen Dank zu sagen, die mit ihrem Obolus und größeren Spenden zu einem großartigen Ergebnis mit beigetragen hätten. Besonders aber auch den Unterbähnern, ohne die es keine Sammelaktion geben würde. „Sie machen eine tolle Arbeit in und für Brand, das Ergebnis ist eine Erfolgsstory.“

Schirmherr Krumbach, seit 25 Jahren ein Brander, sei nie ein Karnevalist gewesen, habe sich aber rasch vom „Bazillus der Unterbähner“ anstecken lassen. „Jetzt gehöre ich dazu, ich habe nichts bereut“, beteuerte Krumbach.

Dann kam Krumbach zur eigentlichen Arbeit und zum „Tag der Tage“, damit verbunden zu den zahlreichen „Bettelbriefen“, die es zu verschicken galt und zu der Sammelaktion beim Karnevalsumzug durch Brand. Er sprach von einem tollen Erlebnis auf dem Wagen und den vielen Menschen am Straßenrand. „Das war für mich eine Ehre.“ Er könne seinen Vorgängern nur Dank sagen, ebenso der Aachener Bank und der Sparkasse, die sich großzügig gezeigt hätten.

19 Sammlerinnen und Sammler seien während es Umzugs unermüdlich im Sammeleinsatz gewesen, am Ende seien 4659,82 Euro in den Büchsen gewesen. Auf ein Sonderkonto gingen zusätzlich 5051,44 Euro ein. Durch eine großzügige Aufstockung seien unter dem Strich 10.000 Euro zustande gekommen. Dieser Betrag gehe an die „Generationsbrücke Deutschland“, Dreh- und Angelpunkt sei das Marienheim. „Das Geld bleibt also in Brand“, schloss Krumbach. In einem Kurzfilm war die Arbeit der Generationsbrücke zu sehen

Mitorganisator Erwin Kerres zog über die Finanzen eine positive Bilanz. Das Gesamtergebnis aller Aktionen seit 1971 stieg somit bereits auf umwerfende 430.502,32 Euro. Da gab es natürlich Beifall, den die Brander Unterbähner sich verdient hatten. Für eine musikalische Überbrückung und Unterhaltung auf dem Akkordeon sorgte Andrey Kukushkin mit flotten Weisen.