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Blumenschmuck-Wettbewerb in Aachen: Natur in Stadt geholt

Siegerehrung : Natur in die Stadt geholt

„Auch in diesem Jahr haben wieder Blumen- und Pflanzenfreunde die Natur in ihr Zuhause geholt, unser Stadtbild verschönert und unsere Augen erfreut“, stellte Rosemarie Gatzmaga, Vorsitzende der Aachener Gesellschaft für Gartenkultur, bei der Abschluss-Veranstaltung des Blumenschmuckwettbewerbs fest.

Zum Blumenschmuckwettbewerb sei erstmals 1897 in Sachsen aufgerufen worden, blickte Rosemarie Gatzmaga bei der Feierstunde im Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde St. Foillan zurück. „Unser Verein, damals hieß er noch ,Gartenbauverein zu Aachen`, unterstützte 1904 erstmals Balkonausschmückungen und auch einen Schulkinder-Pflanzen-Pflegewettbewerb.“ Aachen sei eine „Stadt der Gärtner“ gewesen.

Gärtnermeister und Mitglied Winfried Stephan gehöre zur Enkelgeneration dieses Aachener Berufsstandes. Er kenne in Aachen jeden Baum und Strauch. Ihm gebühre eine besondere Anerkennung. Die Vorsitzende sagte auch den Förderern (Blumenhaus Nicolay und Friedhofsgärtner Stefan Rüdiger) für die Überlassung von Blumengutscheinen ein herzliches Dankeschön.

Zahlreiche Familien konnten aus der Hand der Vorsitzenden Gutscheine, Jahreskalender und je einen Weihnachtsstern in Empfang nehmen. Die Jury, bestehend aus Gärtnermeister Winfried Stephan, Manfred Frohn und Ulrich Gatzmaga (beide Aachener Gesellschaft für Gartenkultur), hatte ganze Arbeit verrichtet, ehe Sieger und Platzierte feststanden.

Bevor die vier Hauptgewinner ausgezeichnet wurden, unterhielten die Kinder aus dem Kindergarten von St. Foillan mit Martinsliedern die Gartenfamilie.