Aachen: Bistum ehrt seine lebendigen Schätze

Aachen: Bistum ehrt seine lebendigen Schätze

Im Bistum Aachen ist man sichtlich stolz auf seine lebendigen Schätze. Gemeint sind damit die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich täglich in kirchlichen Initiativen engagieren. Einige von ihnen wurden nun auf dem Domhof für ihr soziales Engagement offiziell ausgezeichnet.

Im Blickpunkt standen dabei rund 30 Ehrenamtliche im Alter von 60 bis 83 Jahren, die sich seit längerem für den kleinen Laden „Missio am Dom” tatkräftig einsetzen. Sechs Tage in der Woche organisieren und gestalten sie den Laden, wo sie Handwerk, Geschenkideen oder Bücher der weltlichen Kunst verkaufen.

„Wir freuen uns sehr über dieses tolle ehrenamtliche Engagement. Die lebendigen Schätze liegen eben im Ehrenamt, ohne das die Kirche nicht existieren könnte”, sagte Sonja Billmann, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken.

Gemeinsam mit Generalvikar Manfred von Holtum, Gregor von Fürstenberg als Vizepräsident von Missio sowie Bürgermeisterin Hilde Scheidt beglückwünschte sie das kleine Ehrenamtlichen-Team. „Es geht darum, bei der Kirche nicht nur auf die Finanzen zu schauen. Die lebendigen Schätze, wie wir sie hier sehen, sind nicht nur notwendig, sie sind auch wertvoller”, fand von Holtum.

Neben den Ehrungen stand auch die Feier eines bemerkenswerten Geburtstages im Zentrum der Veranstaltung, denn bereits seit 15 Jahren besteht „Missio am Dom”. „Wir haben hier besonders im Zentrum einige wunderschöne Bauwerke. Doch was nutzen sie uns, wenn sie nur da stehen. Was wir brauchen, ist der Schatz des Ehrenamts, um diese Gebäude mit Leben zu füllen. Der kleine Laden lebt von seinen Ehrenamtlichen, und das schon seit 15 Jahren. Ich bin sicher, es werden noch mindestens weitere 15 Jahre folgen”, sagte Bürgermeisterin Scheidt.

Für ein nettes Rahmenprogramm war schließlich auch noch gesorgt. Während die Besucher im Laden herumstöberten, sorgte eine indische Kulturgruppe mit ihren Tanzeinlagen für viel Aufmerksamkeit vor dem Dom. „Wir freuen uns sehr über das große Interesse”, meinte eine zufriedene Sonja Billmann.