Aachen: Beverpark: Die meisten Häuser sind schon reserviert

Aachen: Beverpark: Die meisten Häuser sind schon reserviert

Noch ist das Gelände an der Erzbergerallee direkt vor den Bahngleisen nichts weiter als eine riesige Brachfläche. Asphaltrampen und Baugruben zieren das weitläufige Gelände. Attraktiv sieht anders aus. Doch das Bild wird sich in den kommenden 15 Monaten ändern. Und wie!

Auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule entstehen in Kürze 29 Einfamilienhäuser, dazu Häuser mit 20 Eigentumswohnungen und eine 50 Stellplatz starke Tiefgarage für die künftigen Anwohner. Und damit nicht genug: Eine ökologische „Ausgleichsfläche” mit einer weitläufigen Grünanlage und einem Kinderspielplatz sollen für eine ausgewogene Mischung zwischen städtebaulicher Architektur und Natur sorgen.

„Wir wollen überwiegend junge Familien mit Kindern hier her locken”, unterstreicht Elmar Bausch, Geschäftsführer der gleichnamigen Planungsgruppe, die das Projekt „Beverpark” nach einigen Anläufen nun in die Tat umsetzt. „Aber auch für Senioren wird der Beverpark durch altengerechtes Wohnen insbesondere im Bereich der Eigentumswohnungen sehr attraktiv.” Ab Sommer 2009 sollen die Eigenheime bezugsfertig sein.

Auch Dr. Jürgen Linden freut sich über das neue Wohngebiet im Herzen Burtscheids: „Es gibt in Aachen einfach noch zu wenige Einfamilienhäuser”, so der Oberbürgermeister. „Der Beverpark wird seinen Teil dazu beitragen, Aachen als familienfreundliche Stadt besonders für junge Leute attraktiv zu machen.”

Schön wird das neue Wohngebiet aussehen, sind sich die Bauherren sicher, günstig im Erwerb und Unterhalt soll es allerdings auch sein. Dafür haben sich die Planer etwas Besonderes einfallen lassen: Mit einem neuartigen Belüftungssystem, das unabhängig von Öl und Gas arbeitet, sollen die Energiekosten im Beverpark auf einem Minimum gehalten werden. „In dieser Größenordnung wird diese Art der Energieversorgung in Aachen einmalig sein”, verdeutlicht Bausch.

Allerdings sollen die neuen Eigenheime im Beverpark zunächst auch erschwinglich sein, betonen Linden und Bausch, die gemeinsam den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen. „Auch junge Menschen brauchen die Chance, sich nieder zu lassen. Die bieten wir ihnen hier.”

Und das scheint bei den Aachenern gut anzukommen: Von den 29 Einfamilienhäusern sind bereits 28 reserviert, von den 20 Eigentumswohnungen ist dies immerhin schon die Hälfte.

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