Aachen: Band „Inozit“: Auswärtsspiel im Kölner Underground

Aachen: Band „Inozit“: Auswärtsspiel im Kölner Underground

Die lokale Helden von Inozit sind anders. Sie sind laut, schrill, bunt, textlich dreist und musikalisch wohl ein Überbleibsel der 1980er Jahre Inozit macht Punk-Rock im Stil der Toten Hosen und der Ärzte. „Aber wir kopieren sie in keinem Fall und haben seit dem Beginn unserer Formation einen eigenen, unverwechselbaren Stil entwickeln können“, sagt Samuel Dickmeis, Gitarrist und Sänger von Inozit.

Die seit 2012 aktive Band, deren schwarzes Outfit mit grellbunten Neonbändern verschönert wurde, ist im deutschsprachigen Segment unterwegs, weil sie laut Aussage des Sängers als Muttersprachler in der deutschen Sprache bei ihren Texten „krass“ auf den Punkt kommen. Im Gegensatz zu vielen Bands in der überregionalen Musikszene sind Inozit auch in der eigenen Karriereplanung anders; sie zäumen das Karrierepferd anders auf.

„Unsere erste Veröffentlichung war keine CD, sondern wir haben gleich eine DVD gemacht.“ Zum Abschluss ihrer Konzertsession 2012 war der Aachener Musikbunker gebucht und alle Tickets ausverkauft. Aber aufgrund von Baumaßnahmen im Musikbunker musste das Konzert kurzfristig in den Live-Club Outbaix nach Übach-Palenberg verlegt werden. Auf eigene Kosten chartere man Shuttle-Busse, um die Fans nach Übach zu bringen.

Das Saison-Finale

Auch in diesem Jahr plant das Quartett, in dem neben Samuel Dickmeis noch Damian Altdorf (Schlagzeug/Gitarre), Philipp Dittmann (Gitarre) und Dominik Merkelbach (Bass) aktiv sind, wieder ein live-haftiges Saison-Finale. Das steigt am 2. November ab 20 Uhr im Kölner „Underground“. Und wieder soll es für die Aachener Fans einen Shuttle-Service geben. Weitere Infos zum Auswärtsspiel gibt es unter www.inozit.de.

(gsi)