Aachen: Bald wieder in geregelten Bahnen zur Normaluhr

Aachen: Bald wieder in geregelten Bahnen zur Normaluhr

Farbe und Blech sollen dieser Tage möglichst ungehindert nebeneinander fließen, vor allem auf der Wilhelmstraße: Montag haben die Markierungsarbeiten zur Realisierung der neuen Radfahrstreifen zwischen Kaiserplatz und Einmündung Augustastraße begonnen.

„Wir gehen davon aus, dass die Maßnahme innerhalb von vier bis sechs Tagen abgeschlossen werden kann”, erklärte Axel Costard vom städtischen Pressebüro.

Lediglich punktuell dürften dabei kleinere Behinderungen für den Autoverkehr durch kurzzeitige Engstellen entstehen, heißt es. Bis zum Ende der Ferien will die Stadt die komplette Neumarkierung auch im Bereich der Normaluhr abschließen - sofern das Wetter den Verantwortlichen in Sachen Fahrbahnstriche nicht seinerseits einen Strich durch die Rechnung macht. Der Asphalt muss während der Aktion weitestgehend trocken sein.

In beiden Richtungen der Wilhelmstraße werden nun jeweils am Rand 1,25 bis 1,50 Meter breite Radschutzstreifen eingerichtet, neben Parkbuchten gibt es nochmals einen Sicherheitsabstand von 50 Zentimetern.

In Richtung Normaluhr wird links neben der Rechtsabbiegespur zur Theaterstraße ein rot grundierter Radweg mit einer Breite von 1,75 Metern geschaffen. In Richtung Kaiserplatz verbreitert sich der Radstreifen rechts neben der Rechtsabbiegerspur zum Adalbertsteinweg auf zwei Meter. Für Drahtesel soll die Ampel Richtung Heinrichsallee etwas früher auf Grün springen.

Auch im unmittelbaren Umfeld der Normaluhr wird die Umgestaltung dieser Tage fortgesetzt. Der Gehweg in Höhe der ehemaligen Landeszentralbank an der Römerstraße wird zurzeit verkleinert, um Platz für eine Fahrradspur für Linksabbieger Richtung Wilhelmstraße zu schaffen. Schließlich wird der Einmündungsbereich der Vereinsstraße zur Römerstraße aufgepflastert. Die Fußgängerampel wird abgebaut.