Aachen: Bald mehr Platz zum Büffeln am Höfchensweg

Aachen: Bald mehr Platz zum Büffeln am Höfchensweg

Bereits seit April wird an der städtischen Katholischen Grundschule (KGS) Höfchensweg mehr Platz geschaffen: Denn in den Osterferien wurde der alte, eingeschossige Fertigpavillon aus den 1970er Jahren abgerissen.

„Nach dem Abbruch wurde mit dem Bau einer neuen, zweigeschossigen Erweiterung begonnen, von dem mittlerweile der Rohbau so gut wie abgeschlossen ist“, so Brigitte Schuh, zuständige Projektleiterin beim Gebäudemanagement der Stadt Aachen.

Bald rücken die Dachdecker an: Die Zimmerleute legen schon letzte Hand an der hölzernen Konstruktion an. Foto: Stadt Aachen

Dabei hat man vor allem die lärmintensiven Arbeiten des 1,63 Millionen Euro teuren Bauprojekts wie den Abriss bewusst in die Ferienzeit gelegt. In der zweiten Augustwoche wurde mit dem Aufbau der Fertigteilwände durch eine Zimmerbaufirma begonnen. „Hier konnten wir leider erst mit leichter Verzögerung anfangen, wegen des Regenwetters“, bedauert Schuh.

„Trotzdem sind wir gut im Plan“, so der Teamleiter „Projektsteuerung“ im städtischen Gebäudemanagement, Jürgen Scheubach. Komplett abgeschlossen sein soll die Baumaßnahme, mit deren Planung das Aachener Architekturbüro Lambertz Architekten beauftragt ist, im März kommenden Jahres.

„Jetzt machen die Zimmerleute die Dachkonstruktion fertig, und dann kommt sofort der Dachdecker und macht das Dach dicht“, erklärt Architekt Michael Lambertz. Das gesamte zweite Geschoss des Anbaus besteht aus einer Holzkonstruktion. Danach geht es dann parallel im und am Gebäude weiter.

„Die hier geschaffenen Betreuungs- und Differenzierungsräume ermöglichen der Schule, das Betreuungskonzept für rund 175 Schülerinnen und Schüler optimiert umzusetzen und dem Bedarf zur Differenzierung in einzelnen Fächern durch weitere Räumlichkeiten besser gerecht zu werden“, erläutert Karl-Josef Mathar, Leiter der Abteilung Schule bei der Stadt Aachen. Mathar zur Nutzung des neuen Gebäudes: „Die Räume werden so ausgestattet, dass sie multifunktional genutzt werden können — sowohl im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich der Schule.“

Teil des zweigeschossigen Erweiterungsbaus ist ein außen angebautes Treppenhaus, das den Neubau und das bereits bestehende „Betreuungshaus“, das der Förderverein der Schule Ende der 1990er Jahre in Eigenleistung finanziert und errichtet hat, verbindet. „Die Anbindung des neuen, solitär stehenden Pavillon an das Schulgebäude wird durch einen neugestalteten Schulhof verbessert“, so Mathar.