Eilendorf: Bahnhof sollte eine Visitenkarte sein

Eilendorf: Bahnhof sollte eine Visitenkarte sein

Beim „Top-Thema” in der Bezirksvertretung Eilendorf wurden die Missstände am Eilendorfer Bahnhof in drei Anträgen der CDU aufgezeigt.

In einer ersten Kritik wird der Ausbau des Bahnhaltepunktes mit einer Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante (Hochbordbahnsteig) gefordert. Der Eilendorfer verfügt nur über eine Bahnsteighöhe von 38 Zentimetern. Ein Ausbau werde erforderlich, um Personen mit Behinderungen oder mit Kinderwagen eine leichtere Nutzung zu ermöglichen.

Außerdem wird ein zusätzlicher Zugangs zum Bahnsteig 2 gefordert. Dies würde die Verknüpfung mit der Buslinie 57 verbessern und die Bewohner Eilendorfs westlich der Stapperstraße besser anbinden. Der Zugang würde zudem einen schnelleren Wechsel von einem zum anderen Bahnsteig ermöglichen. Das würde auch das häufige unerlaubte Überschreiten der Bahngleise verhindern.

Abschließend wird eine Videoüberwachung gewünscht. Neben dem unerlaubtem Überschreiten der Bahngleise werde der Bahnsteig 2 oft von spielenden Kindern aufgesucht, was bereits mehrfach schon zu Streckensperrungen geführt habe. Mit einer Videoüberwachung könne man rascher auf Gefahrensituationen reagieren und Vandalismus besser bekämpfen. Der Bahnhof sollte auch eine Visitenkarte Eilendorfs sein, reklamiert die CDU Handlungsbedarf.

Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig: Der Bahnhof muss sicherer werden - und die Bahn solle sich darüber Gedanken machen. Gegenüber der AZ hat ein Bahnsprecher jedoch gerade betont, dass man an Aachens Bahnhöfen in absehbarer Zeit keine Veränderungen plane.

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