Babor spendet an Zentrum für soziale Arbeit

Spendenübergabe : Schöner Brauch lässt Kinderherzen höher schlagen

Traditionen und Bräuche haben heute einen besonderen Wert, da sie durch die Schnelllebigkeit unserer modernen Zeit oft in Vergessenheit geraten. Umso schöner ist es, wenn Traditionen gerade vor der Weihnachtszeit gepflegt werden. So ging das Familienunternehmen Babor mit gutem Beispiel voran und überreichte dem Zentrum für soziale Arbeit zum 26. Mal einen Scheck im Wert von 10.000 Euro.

Geschäftsführer Horst Robertz und die ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende Jutta Kleine-Tebbe luden ins Hauptgebäude des Kosmetikunternehmens ein, um den Gästen den Scheck im fast fertiggestellten, neuen Hauptsitz an der Neuenhofstraße zu überreichen.

„Dieses Jahr wird ein Teil der Spende für den Musikunterricht der Kinder genutzt. Die Kinder haben viel Spaß am Musizieren und wir möchten besonders engagierte Kinder weiter fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, richtigen Musikunterricht zu besuchen“, erklärte Burkhard Büttgen vom pädagogischen Vorstand des Zentrums für soziale Arbeit.

Im Rahmen eines Musikprojekts können sich die Kinder schon an einigen Instrumenten ausprobieren. Um aber auch professionellen Musikunterricht anbieten zu können, arbeitet das Zentrum für soziale Arbeit mit der Modern Music School zusammen. „Wir freuen uns schon, wenn wir die Ergebnisse zu hören bekommen.“ ergänzte Jutta Kleine-Tebbe.

Die Spende wird zudem für eine E-Bike-Station an der Einrichtung verwendet. Kindern und Jugendlichen soll Mobilität ermöglicht und gleichzeitig umweltbewusstes Denken vermittelt werden. Eine E-Bike-Station sei sehr willkommen, da die Wege in Aachen sehr hügelig sein können. Doch auch das Fahren mit einem E-Bike muss gelernt sein: „Wir bringen den Kindern und Jugendlichen natürlich bei, wie sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. Gerade für unsere geflüchteten Jugendlichen ist es wichtig, dass sie die neue Umgebung kennenlernen“, erklärten Corinna Mohr und Ute von Lossow vom Zentrum für soziale Arbeit.

Schon seit 1850 kümmert sich das Zentrum für soziale Arbeit des evangelischen Frauenvereins um Kinder aus schwierigen Elternhäusern, in jüngerer Zeit aber auch um unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge.

Mehr von Aachener Zeitung