Aachen: Ausrichter stellt selbst viele Champions

Aachen: Ausrichter stellt selbst viele Champions

Aller guten Dinge sind drei. Das findet auch Fred Gräsner, Sozialwart des PTSV und Organisator der Tennis-Stadtmeisterschaft. Der 400 Mitglieder zählende Verein trug in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die Stadtmeisterschaften aus. In insgesamt zwölf Konkurrenzen spielten 160 Teilnehmer aus vier deutschen Tennis-Landesverbänden die jeweiligen Titel auf der Anlage am Eulersweg gegeneinander aus.

Am Finaltag überreichte Bürgermeister Björn Jansen die Siegertrophäen und wünschte allen Beteiligten und Platzierten eine tolle Saison. Der Verein sei eine „Leuchte der Stadt“ und zeige, dass Aachener Sportvereine sich gerade in diesen Zeiten neu aufstellen müssten, so Jansen, der zudem in seiner Funktion als Präsident des Regio-Sportbundes und als Vorsitzender des Stadt-Sportbundes sprach.

Bei der Siegerehrung blickten Turnierleiter Anke Adler und Fred Gräsner auf einen reibungslosen Turnierverlauf zurück, der viele spannende Momente für Zuschauer und Spieler bereithielt. Mit zwei hochklassigen drei-Satz Matches, die die zwei Stunden-Marke deutlich überstiegen, zogen am Finaltag Tim Gräsner und Tim Gennes (Konkurrenz U12) ins Endspiel ein. Das Turnier richtete sich an Spieler sämtlicher Spielstärken. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir erstmals in den Jugendklassen U12 und U14 Jugendturniere mit Ranglistenwertung anbieten durfen“, so Gräsner. Diese Möglichkeit böte Jugendlichen einen weiteren Anreiz, an den Stadtmeisterschaften teilzunehmen und so Ranglistenpunkte zu sammeln.

Einen besonderen Dank sprach Gräsner auch an alle ehrenamtlichen Helfer und deren Familien aus, die ihren Liebsten für die Stadtmeisterschaften „14 Tage freigegeben“ hatten. „Obwohl das Wetter zum Auftakt der Stadtmeisterschaft nicht mitspielte, konnten Frost und Regen die Platzwarte und ehrenamtlichen Helfer nicht davon abhalten, die Plätze schnellstmöglich wieder bespielbar zu machen“, so Gräsner.

Sein Fazit der diesjährigen Stadtmeisterschaften: „Das dritte Jahr in Folge konnten sowohl die Teilnehmerfelder in jeder Konkurrenz gesteigert, als auch das Niveau der Wettbewerbe erhöht werden“. Ein Erfolg, der auch durch die stetig steigenden Mitgliedszahlen des Vereins untermauert wird. „Für die Zukunft würden wir uns wünschen, dass sich der Jugendbereich weiterentwickelt und das im vierten und nächsten Jahr noch mehr Aachener Sportler bei der Meisterschaft aktiv werden“, sagte Gräsner. Und weiter sagt er mit einem Schmunzeln: „Dann wären aller guter Dinge eben doch nicht immer drei, sondern vielleicht sogar mal vier“.