Aachen: Aus dem Dom hinaus in fast jedes Haus

Aachen: Aus dem Dom hinaus in fast jedes Haus

Mit dem Friedenslicht aus Bethlehem haben die Pfadfinder dreier Verbände zum zehnten Mal ein vorweihnachtliches Symbol der Hoffnung in den Aachener Dom gebracht.

Im vollbesetzten Münster erwarteten rund 800 Mitglieder von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie viele private Besucher die Ankunft des Friedenslichts.

Den feierlichen ökumenischen Aussendungsgottesdienst gestaltete Bischof Heinrich Mussinghoff gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Martin Obrikat. Mit dem Motto der diesjährigen Friedenslicht-Aktion „Mauern brechen - Frieden finden - Hoffnung geben” zogen die Veranstalter eine Verbindung zum Mauerfall vor zwanzig Jahren.

„Wir haben erfahren dürfen, dass wir alle dazu beitragen können, Mauern zu brechen. Gerade im Advent sollten wir dies tun, indem wir Frieden, Freundschaft und Liebe schenken”, sagte DPSG-Diözesankurat Joachim Quadflieg.

Zentraler Bestandteil des ökumenischen Gottesdienstes war natürlich die Verteilung des Friedenslichts an die Gemeinde. Das Licht wurde Ende November in der Geburtsgrotte Jesu in der Basilika in Bethlehem entzündet und von dort nach Wien geflogen.

Rund 120 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland haben dort bei einem feierlichen Aussendungsgottesdienst am vergangenen Samstag gemeinsam mit Delegationen aus anderen Ländern das Friedenslicht in Empfang genommen.

Insgesamt nehmen 23 Länder an der Aktion teil, die Reise der kleinen Flamme geht sogar bis Mexiko und in die USA.

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