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Aachen: Auftritt der neuen Pilomaten zum September-Special

Aachen : Auftritt der neuen Pilomaten zum September-Special

In Sachen gelbe Tonne oder gelber Sack hat der Betriebsausschuss Stadtbetrieb schon die Empfehlung ausgesprochen, bei den zukünftigen Verhandlungen mit dem Systembetreiber Dualer Punkt auf eine haushaltsindividuelle Lösung hinzuarbeiten. Man wolle niemandem ein System vorschreiben, hieß es beispielsweise bei den Grünen.

Der Beschluss des Betriebsausschusses wurde jetzt einstimmig von der Bezirksvertretung Aachen-Mitte unterstützt. Ebenso wie die Maßnahme, den Bürgerpark in der Siedlung Preuswald wieder instand zu setzen. In mehreren Workshops und offenen Anhörungen wurden bereits verschiedene Anwohnergruppen in die Planungen einbezogen. Favorit ist ein parkähnlicher Spielplatz, der allen Generationen in der Siedlung gerecht werden soll. 1,44 Millionen Euro soll die Instandsetzung kosten, finanziert werden soll dies zu 90 Prozent durch Fördermittel des Landesprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“, die restlichen zehn Prozent finanziert die Stadt selbst. Gibt es in allen Gremien grünes Licht und klappt es mit der Förderung, soll 2020 mit der Umsetzung begonnen werden.

So schnell wird es mit dem Lindenplatz wohl nicht gehen. Ein Anwohner brachte die Anfrage ein, ob der stark in die Jahre gekommene Platz in absehbarer Zeit saniert werde. Der Platz werde vor allem von Familien gut besucht, doch die Spielgeräte seien qualitativ schlecht. Auch Bänke gebe es kaum. Doch der Platz steht derzeit nicht auf der Prioritätenliste der Verwaltung. Um den Prozess zu beschleunigen, wollen die Fraktionen das Anliegen aufgreifen.

Wann werden Poller eingesetzt?

Thema war auch der Ausbau der festen Lkw-Sperren, Pilomaten oder Poller genannt. Funktionieren die Poller in der Jakobstraße? Und was hat es mit den unterschiedlichen Abständen zwischen den Pollern auf sich? Wer entscheidet, wann die Sperren hochgefahren werden und wer darf das tun? Fragen, die nicht nur die Vertreter der Bezirksvertretung Detlev Fröhlke, Leiter des Fachbereichs Ordnung, stellten.

Grundsätzlich werde die Entscheidung über das Hochfahren der Pilomaten im Vorfeld mit der Polizei beraten. Bei der Karlspreisverleihung hätten vor allem die französischen Sicherheitsbehörden einem Einsatz widersprochen. Bei Veranstaltungen wie dem September-Special oder dem Weihnachtsmarkt sei ein Einsatz aber sehr wahrscheinlich.

Nachdem einige technische Verbesserungen an den Pollern in der Jakobstraße eingebaut wurden, unter anderem eine Zeitschaltuhr, sollten diese auch funktionieren. Weitere Pilomaten werden derzeit am Büchel eingebaut, an der Großkölnstraße soll der Einbau im Oktober beginnen. Ein weiterer Standort ist an der Ecke Ursuliner-straße/Buchkremerstraße geplant. Geprüft werde derzeit, ob der Markt außerhalb der Ladezeiten generell zu sperren wäre.

Einstimmig zur Kenntnis genommen wurde der Plan, auf dem Gelände der alten Hauptschule an der Franzstraße eine Kita einzurichten. Dafür wird ein Teil des alten Schulgebäudes umgebaut. Die restliche Fläche hat ein Privatinvestor erworben.