Auftakt: Gründerwettbewerb hat in Aachen begonnen

Großer Zuspruch beim Auftakt zum Gründerwettbewerb AC2 : Starthilfe für innovative Ideen

„Los geht’s: Die Grünen und Gelben jagen die Roten.“ Mit diesen Worten gab Moderator Bernd Büttgens während der AC²- Auftaktveranstaltung den Startschuss zum Austausch und Netzwerken. Wer eine Firma gründen will oder nach einer Möglichkeit des Wachstums sucht, der ist nach Meinung des Aachener Stadtsprechers bei „AC² – Gründung, Wachstum, Innovation“ genau richtig. Denn mit ihren Wettbewerben unterstützt diese Initiative Existenzgründer und bereits bestehende Firmen bei der Umsetzung neuer Ideen.

Das Interesse an der Auftaktveranstaltung in der Kundenhalle der Sparkasse Aachen am Münsterplatz war groß. Offensichtlich hat sich herumgesprochen, dass AC² wertvolle Hilfe leisten kann, wenn es darum geht, innovative Ideen umzusetzen.

Dr. Markus Große Böckmann (Oculavis GmbH) schwärmte in den höchsten Tönen von der Unterstützung, die er und seine Partner bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee erfahren haben. Oculavis hat ein Konzept entwickelt, dass Mechanikern vor Ort hilft, Maschinen und Geräte zu reparieren, in dem sie über eine handelsübliche Digitalbrille entsprechend instruiert werden. Dafür heimste die Firma 2015/2016 den ersten Preis beim Gründungswettbewerb ein und kam jüngst beim Deutschen Gründerpreis auf den zweiten Platz.

„Es ist gigantisch“, schwärmte Große Böckmann von all dem, was seit der Teilnahme am Wettbewerb geschehen ist. „Macht es“, ermunterte er die Teilnehmer. Und dass die Verbindung zwischen den Teilnehmern mit einer neuen Geschäftsidee und den Beratern zum Teil dauerhaft bestehen bleibt, mag dann auch niemanden wirklich verwundern.

Ein weiter Weg

Von der Geschäftsidee über einen Businessplan bis hin zur Umsetzung einer Idee ist es oft ein langer Weg. Um innovative Ideen nicht an andere Regionen zu verlieren, haben sich in der Wirtschaftsregion Aachen unterschiedliche Akteure zusammengeschlossen. Sie haben unter dem Namen AC² eine Initiative angestoßen, die neuen Ideen eine Chance gibt. Mit im Boot sitzt auch die Sparkasse Aachen, die laut Büttgens mit Blick auf die Finanzen wertvolle Unterstützung leistet. „Wir freuen uns, wenn Gründer ganz früh kommen“, machte Sparkassen-Beraterin Cathrin Dauven den Besuchern Mut. „Zahlen sind nicht jedermanns Sache“, sagte sie und versprach Unterstützung.

Das System mit den runden Ansteckern hat sich laut Büttgens bewährt: Grüne Buttons bekommen die Gründer, gelbe die Firmen, die mit einer neuen Idee wachsen möchten, rot steht für Mentoren und Berater, blau schließlich für Vertreter der Gründerregion Aachen.

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