Aachen: Aufschlag: André Schnitker neuer Referent im OB-Büro

Aachen: Aufschlag: André Schnitker neuer Referent im OB-Büro

Aufschlag Schnitker: Bislang kennen die Aachener ihn vor allem als ehemaligen Alemannia-Manager, „Mr. Volleyball“ und Hallensprecher bei den Bundesligabegegnungen der „Ladies in Black“ am Netz. In Kürze wird André Schnitker in wichtiger „Angriffsposition“ — und ergo nicht nur als Beobachter — für den Oberbürgermeister am Ball bleiben.

Ab 1. September komplettiert der 54-Jährige das Team der fünf OB-Referenten im Rathaus.

Schnitker, seit 25 Jahren verheiratet und Vater zweier Töchter, vollzieht damit den (gar nicht so) großen Sprung zurück vom Rhein an die Wurm. Zuletzt verdiente der gelernte Vermessungstechniker seine Brötchen rund acht Jahre lang als IT-Experte bei der Bezirksregierung in Köln.

„Kompetenter Ansprechpartner“

„Wir kennen uns schon sehr lange und haben uns in den vergangenen Monaten oft über seine Arbeitsfelder ausgetauscht“, verriert Oberbürgermeister Marcel Philipp. Mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten passe André Schnitker als kompetenter Ansprechpartner und Gestalter bestens auf die exponierte Schlüsselposition direkt unter der Verwaltungsspitze.

Dort soll er sich künftig vor allem um die Baustellenkoordination kümmern, insbesondere die Kommunikation der unterschiedlichen Akteure auf dem vielschichten Feld verbessern, erklärte Philipp. Auch bei der Organisation größerer Veranstaltungen wird er maßgeblich beteiligt sein.

Unterdessen rochiert Peter Sellung, weiterhin ebenfalls als Referent des OB, in die städtische Stabsstelle für grenzüberscheitende Kontakte, die lange Jahre von August Kohl geleitet wurde. Unter der Leitung von Alexander Lohe, Chef des Fachbereichs I und persönlicher Referent des Oberbürgermeisters, komplettieren Caroline Noerenberg und Bettina Kuca das Team des OB-Büros.

„Ich freue mich sehr, dass ich nach so vielen Jahren auch im Hauptberuf wieder in meine Heimatstadt zurückkommen kann“, sagte André Schnitker, der als Manager der vordem in der Alemannia, jetzt bekanntlich im PTSV organisierten Erstliga-Volleyballerinnen entscheidenden Anteil am kometenhaften Aufstieg des Teams hatte. Als Hallensprecher will er die schwarzen Damen selbstverständlich weiter begleiten, sagt er.

(mh)