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Veranstaltungsreihe: Aufarbeitung des Missbrauchs in der Kirche vorantreiben

Veranstaltungsreihe : Aufarbeitung des Missbrauchs in der Kirche vorantreiben

Beharrlich Konsequenzen einfordern: Veranstaltergemeinschaft im Bistum Aachen lädt zur Reihe „Wiedervorlage: Aufarbeitung (Macht-)Missbrauch“ ein.

Immer mehr Gutachten belegen: Die katholische Kirche muss ihre Unrechtsgeschichte der sexualisierten Gewalt radikal aufarbeiten. Die Bereitschaft der meisten Bischöfe, wahrhaft systemische Konsequenzen aus der Analyse zu ziehen, lässt aus Sicht vieler Beobachter zu wünschen übrig. Köln ist da nur die Spitze eines Eisbergs, der viele Gläubige in Zorn, Enttäuschung, Abkehr treibt.

Im Bistum Aachen stärkt eine Veranstaltergemeinschaft die notwendige Auseinandersetzung unter dem Vorzeichen „Wiedervorlage: Aufarbeitung (Macht-)Missbrauch“. Die nächste Veranstaltung ist laut Organisatoren prominent besetzt. Am Mittwoch, 14. September, um 18.30 Uhr, geht es im Justizzentrum Aachen, Adalbertsteinweg 92, um den Beitrag der beiden Rechtssysteme von Staat und Kirche zur Aufarbeitung des Missbrauchs in der katholischen Kirche.

Impulse setzen die Opferschutzbeauftragte des Landes NRW, Generalstaatsanwältin a. D. Elisabeth Auchter-Mainz, und der Münsteraner Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller.

Anmeldungen bis 12. September unter www.wiedervorlage-aufarbeitung.de. Dort finden sich auch weitere Termine und Themen wie zum Beispiel „Weitermachen, Revoltieren, Anderes tun? Mündigkeit statt Co-Klerikalismus“ am 27. September und „Leuchtzeichen – eine unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext!“ am 17. Oktober.

Als Veranstaltergemeinschaft zeichnen BDKJ Diözesanverband Aachen, Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen, Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen und kfd Diözesanverband Aachen e.V. für die Reihe „Wiedervorlage: Aufarbeitung (Macht-)Missbrauch“ verantwortlich.

(red)