Aachen: Auf die Brust getrommelt, gegen ein Auto getreten

Aachen: Auf die Brust getrommelt, gegen ein Auto getreten

„Bestens polizeibekannt“ war nach Angaben des Aachener Polizeisprechers Paul Kemen der Mann, der am Dienstagabend in Aachen für Aufsehen sorgte - erst trommelte er sich wie King Kong auf die Brust, dann schlug und trat er auf ein geparktes Auto ein. Die Beamten konnten den 30-Jährigen festnehmen - mittlerweile war er halb nackt.

Lautstark hatte der Mann auf dem Reutershagweg das auf der Straße stehende Auto traktiert. Laut Zeugen sei er alleine unterwegs gewesen, berichtete Kemen am Mittwoch. Während er laut umherschrie, „trommelte er wie ein Affe mit den Fäusten auf seinem Oberkörper“.

Gegen das vor einem Haus stehende Auto habe „er mit Absicht und mit voller Wucht wie ein Fußballer getreten“. Anschließend trommelte er mit geballten Fäusten gegen Dach und Kotflügel. Dann hatte er offenbar genug, wie der Pressesprecher schilderte: „Offenbar erhitzt von seiner Tätigkeit, riss er sich sein T-Shirt vom Leib und flüchtete.“

Aufgrund der einprägsamen Personenbeschreibung - feuerrote Hände, nackter roter Oberkörper - konnten die alarmierten Beamten den 30-jährigen Mann nicht weit vom Tatort entfernt festnehmen. „Groß zur Tat äußern konnte oder wollte sich der Mann nicht.“

Die Polizisten protokollierten laut Paul Kemen „eine verwaschene Sprache, Alkoholgeruch und eine teilweise unkontrollierte Gesichtskomik“. Mit sich reden ließ der 30-Jährige nicht, wie die Beamten festhielten: „Eine Konversation war nicht möglich.“ Am Auto entstand mittlerer Sachschaden.

(red/pol)
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