Auf der CHIO-Baustelle geht es richtig rund

Auf der CHIO-Baustelle geht es richtig rund

Auf dem Reitturniergelände in der Soers dreht sich in diesen Tagen alles um die Erweiterung des Dressurstadions. Und auf der Baustelle geht es auch buchstäblich rund. Denn Bohrköpfe rotieren bis zu 20 Meter tief im Erdreich.

Hier wird das Fundament bereitet für die neue Tribüne, die nach den Plänen des Aachener Architekturbüros „kadawittfeld“ entsteht. Bislang bestand das Dressurstadion — offiziell Deutsche-Bank-Stadion —lediglich aus drei Tribünen und einer offenen Seite. Die Kapazität wird mit dem Lückenschluss von 5100 auf 6300 vergrößert — gute Nachrichten für alle Dressurfans, denn die wichtigsten Wettbewerbe sind seit Jahren frühzeitig ausverkauft und viele gehen leer aus.

Drei Millionen Euro kostet der Neubau und soll Mitte 2014, also vor dem nächsten CHIO, fertig sein. Es ist eine Investition in die Zukunft, nicht nur in die Reit-EM, die 2015 in Aachen ausgetragen wird. Bei diesem besonderen Ereignis wird im Dressurstadion dann keineswegs die Dressur ausgetragen. Die zieht um ins Springstadion. Nein, 2015 wird das Dressurstadion für die EM überdacht und ist Bühne für Westernreiter und Voltigierer. Und bei denen geht es tatsächlich richtig rund. Im Sattel und an der Longe.

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