Kornelimünster: Auf dem „smarten“ Weg zu einer sauberen Stadt

Kornelimünster: Auf dem „smarten“ Weg zu einer sauberen Stadt

Wie soll sie aussehen, die Stadt der Zukunft? Wie und womit werden wir unseren Arbeitsplatz oder unsere Freunde erreichen? Der Focus-Schülerwettbewerb stellt genau diese Frage. Unter dem Motto „Schule macht Zukunft — Zukunft der Städte — demografisch, sozial, ökonomisch, ökologisch“ sollen die Schüler der Oberstufe ein Konzept entwickeln, wie das Leben in der eigenen Stadt aussehen könnte.

Das Inda-Gymnasium hat im Rahmen des Sozialwissenschaftsleistungskurses eine Idee entwickelt, in der es schwerpunktmäßig um flexible Fortbewegung innerhalb der Stadt geht. Vorerst präsentieren die Schüler der Jury ein fiktives Konzept, das aber später realisiert werden soll.

Der Sozialwissenschaftskurs hat viele Ideen und Visionen entwickelt, wie sie denn aussehen könnte, die ideale Stadt. Einfach von A nach B zu kommen, ist eine davon. Aber auch die Entwicklung einer „grünen Stadt“, also einer Stadt mit vielen Bäumen und Naherholungsmöglichkeiten, ist ein Thema, mit denen sich der Kurs beschäftigt hat.

Konkret haben die Teilnehmer eine App (Application fürs Smartphone) entwickelt. Mit der „WeDrive“-App, sollen der öffentliche Verkehr entlastet werden, der Individualverkehr gesenkt und die Umwelt geschont werden. Die Zielgruppe reicht vom Studenten bis zum Rentner. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, muss sich genauso registrieren lassen, wie der Anbieter. Es entsteht eine große Gemeinschaft, in der Fahrmöglichkeiten ausgetauscht werden können. Die App soll sowohl für das Smartphone als auch den Computer hergestellt werden.

Doch das optimierte Nutzen des Autos ist nur ein Weg zur sauberen Stadt. E-Bikes und E-Cars sollen genauso zum festen Repertoire gehören wie der Bürgerbus. Dieser richtet sich an Menschen, die sich zu kleinen Gruppen zusammentun und in regelmäßigen Abständen gemeinsam Besorgungen oder Unternehmungen machen.

Für Yannic Schumacher und Julius König beginnt nach der Präsentation ihres Projektes erst die eigentliche Arbeit: „Auch wenn es bis jetzt nur ein fiktiver Plan ist, hoffen wir, dass wir Firmen finden, die Interesse daran haben, die von uns entwickelte App auch tatsächlich zu realisieren“, sagt Yannic Schumacher.