Aachen: Auch Rethels Neffe schreitet ans Rednerpult

Aachen: Auch Rethels Neffe schreitet ans Rednerpult

Wie wäre es mit einer Zeitreise in die 50er und 60er Jahre? Oder wie würde man die Atmosphäre im Zweiten Weltkrieg wahrnehmen und welchen Stellenwert hätte die Familie in diesem Kontext? Fragen, die beim 15. Literarischen Sommer aufgegriffen und von verschiedenen Autoren thematisiert werden.

Aachen ist seit sieben Jahren dabei und lädt die Besucher an drei Terminen ein, durch Zuhören in andere Welten zu tauchen. Während Christoph Peters und Otto de Kat im Couven-Museum lesen werden, findet sich Hans Pleschinski in der Bücherei „Schmetz am Dom“ zur gemütlichen Literaturrunde ein. Inhaber Walter Vennen freut sich auf interessante Zeilen: „Es ist eine Top-Besetzung, was die Autoren angeht. Mit Hans Pleschinski haben wir zudem einen doppelten Bezug zu Aachen. Denn er ist der Neffe von Alfred Rethel, der im Rathaus die Rethel-Fresken geschaffen hat“, so Vennen.

Organisator Dr. Alwin Müller-Jerina hofft vor allem, dass die Besucher den Literarischen Sommer in all seinen Facetten genießen: „Neben Aachen werden auch in Bedburg-Hau, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Kerkrade, Vaals und Valkenburg Autoren aus ihren Werken lesen. Da die Kaiserstadt eine besonders tolle Lage hat und man schnell in den Niederlanden ist, hoffen wir, dass diese Grenzlage auch zum Vorteil genutzt wird. Denn die Angst, dass man in den Niederlanden nur Bücher in Landessprache hört, ist falsch“, betont Müller-Jerina. Auch die Mischung sei einfach richtig gut, denn sowohl bekannte Größen aus dem Literaturbereich, als auch Neulinge würden hier zeigen, welch kreative Zeilen aus ihrer Feder entsprungen seien, ergänzt Müller-Jerina. Der Literarische Sommer startet am 10. Juli mit in Krefeld.

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