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Fridays for Future: Auch in Aachen gehen Jugendliche wieder auf die Straße

Fridays for Future : Auch in Aachen gehen Jugendliche wieder auf die Straße

„People not Profit“ ist ein Motto des globalen Streiktags von Fridays for Future am 25. März. Auch in Aachen wollen Jugendliche wieder auf die Straße gehen.

Am Freitag, 25. März,  findet in Aachen der zehnte globale Klimastreik von Fridays for Future statt. Schülerinnen und Schüler streiken unter dem Motto „People not Profit“ für Klimagerechtigkeit.

Die Demonstration startet um 10 Uhr hinter dem Theater an der Theaterstraße. Nach einer Route durch die Aachener Innenstadt finden sich die Demonstrantinnen und Demonstranten um ca. 12:30 zur Abschlusskundgebung wieder am Theater ein. Dort wird es Redebeiträge und Live-Musik geben.

Im Mittelpunkt der Forderung nach Klimagerechtigkeit steht laut den Initiatoren „eine dekoloniale und systemkritische Betrachtung der Klimakrise“. Im bestehendem System würden „täglich Profite über die Lebensgrundlagen von vor allem schwarzen und indigenen Menschen gestellt“.

Deshalb stelle sich Fridays for Future Aachen hinter die Forderungen von Aktivisten „aus den am stärksten betroffenen Regionen (MAPA) nach einem Ende der neokolonialen Ausbeutung und einem klimagerechten Systemwandel“.

„Es reicht nicht, das Einhalten der Klimaziele in Deutschland zu fordern, wir fordern globale Gerechtigkeit. Das bedeutet auch das Ende von Profiten durch den neokolonialen Kapitalismus. Klimagerechtigkeit erreichen wir nur wenn wir das bestehende System in Frage stellen und Menschen über Profite stellen!“, sagt Jule Mertens von Fridays for Future Aachen Das bedeute, „besonders in Krisensituationen nicht die Forderungen der Regierenden blind zu befürworten“. Kohle, Gas und Öl würden nicht nur die Atmosphäre aufheizen, „sondern auch Kriege und Konflikte an“.

Fridays For Future rufe daher auch in größter Solidarität zur Ukraine und dem Widerstand in Russland und Belarus zum Protest auf, und betone an diesem Tag „die großen Zusammenhänge zwischen Kriegen und der Klimakrise“.

„Eine Antwort auf diesen Krieg muss ein Öl- und Gasembargo gegen Russland sein. Wir brauchen jetzt einen radikaleren und gerechten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und den entschlossenen Einstieg in die erneuerbaren Energieträger. Frieden und Klimagerechtigkeit waren nie untrennbarer als jetzt”, sagt Maya Liebing von Fridays for Future Aachen.

(red)