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Preisverleihung in Aachen: Auch außerhalb des Platzes funkeln die „Sterne des Sports“

Preisverleihung in Aachen : Auch außerhalb des Platzes funkeln die „Sterne des Sports“

Auch in diesem Jahr haben wieder Sportvereine aus der Region bewiesen, dass es nicht nur darum geht, höher, schneller und weiter zu kommen.

Sportvereine aus der Region haben es bewiesen: Nicht immer geht es um schneller, weiter, höher. Bei dem Preis „Sterne des Sports“ steht die soziale Leistung im Mittelpunkt.

Die Vereine Jülicher Judoclub, Boxclub Helios Aachen und TSV Alemannia Frauen- und Mädchenfußball bekamen von der Aachener Bank die Sterne des Sports in Bronze verliehen.

Bereits zum sechsten Mal lud die Aachener Bank alle angehörigen Sportvereine des Deutschen Olympischen Sportbundes ein, sich um die Sterne des Sports zu bewerben. Dabei zeichnen der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken Vereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren.

Und auch in diesem Jahr haben die Bewerbungen wieder gezeigt: Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Vereine sind mehr als Motivatoren, Trainer und Organisatoren. Sie leisten wertvolle Arbeit für die Gesellschaft und fördern ein starkes und tolerantes Miteinander.

Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Guido Diefenthal, ehemaliger Präsident des RC Zugvogel, Thomas Thelen, Chefredakteur des Medienhaus Aachen, Björn Jansen, Vorsitzender des Stadtsportbunds Aachen, Ewald Gangolf, Geschäftsführer der RegioMedien AG und Peter Jorias, Vorstandsmitglied der Aachener Bank, entschied über die Platzierungen. „Im Sport geht es um Gemeinschaft, Toleranz, Solidarität und das Miteinander. Drei Vereine möchten wir für diese Werte auszeichnen und ihr ehrenamtliches Engagement würdigen“, erklärte Jorias.

Für ihre Unterstützung bei der Teilnahme am Dana Cup in Dänemark erhielt der TSV Alemannia Frauen- und Mädchenfußball den kleinen Stern auf Ortsebene und ein Preisgeld von 500 Euro. „Es ist ganz wichtig, den Austausch zu fördern. Durch die Teilnahme an dem internationalen Turnier ist dies mit unglaublich viel Herzblut gelungen“, betonte Jansen.

Über den zweiten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro freute sich der Boxclub Helios. Sie haben das pädagogisch geleitete Projekt „Ring frei!“ umgesetzt. Zudem bietet das niedrigschwellige Trainingsangebot auch Geflüchteten Trainingsmöglichkeiten.

Arthur Meyer, 1. Vorsitzender des Boxclub Helios, hob hervor: „Alle sind bei uns willkommen. Schweiß, Disziplin, aber vor allem Spaß und Gemeinschaft werden bei uns großgeschrieben.“

Auf das Siegertreppchen durfte sich der Jülicher Judoclub stellen und das Preisgeld von 1500 Euro entgegennehmen. Der Verein erreichte mit einer Flyeraktion über 400 Jugendliche, die kostenlos in einem Zeitraum von acht Wochen zum Training kommen konnten.

„Nach Corona wollten wir uns der sozialen Verantwortung stellen und die Menschen wieder zusammenbringen. Dabei versuchen wir nie stehenzubleiben“, erklärte Leander Fürst, ehemaliger erster Vorsitzender des Jülicher Judoclubs.

Alle Vereine zeigten sich sichtlich erfreut über die Auszeichnung und freuen sich darauf, ihr ehrenamtliches Engagement mit den Preisgeldern weiter fördern zu können.