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Neun-Euro-Ticket: Aseag meldet deutliche Steigerungen im Freizeitverkehr

Neun-Euro-Ticket : Aseag meldet deutliche Steigerungen im Freizeitverkehr

Das Neun-Euro-Ticket ist in Aachen in den ersten vier Wochen von den Nah-Verkehrskunden sehr gut angenommen worden.

Auch wenn eine detaillierte Analyse noch aussteht, ist diese Aussage sicher zutreffend: Das Neun-Euro-Ticket ist auch in der Stadt Aachen ein Erfolgsmodell.

„Bis zum 28. Juni haben wir rund 87.000 dieser Tickets verkauft“, sagte Aseag-Sprecher Paul Heesel auf Anfrage unserer Zeitung. Was allerdings nicht mit einer entsprechenden Steigerung der Fahrgäste verbunden ist. Denn: „Andere Tickets werden kaum noch gekauft.“, so Heesel.

Die Auslastung der Aseag-Busse hat insbesondere im Freizeitverkehr zugenommen – zum Beispiel Richtung Eifel und Blausteinsee. Im Pendlerverkehr ist die Auslastung laut Paul Hessel nur sehr moderat gestiegen. „Das ist aber tatsächlich eine erste vorläufige Bewertung.“

Wenn das Fahrgastaufkommen dueltich steigt, müssten eigentlich zusätzliche Busse eingesetzt werden. Das ist allerdings nur in Einzelfällen möglich. Heesel: „Das hat insbesondere damit zu tun, dass wir nicht kurzfristig für einen Zeitraum von drei Monaten zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer beschäftigen können.“

Bis einschließlich Sonntag, 26. Juni, wurden im Bereich des gesamten Aachener Verkehrsverbndes (AVV) von den Verkehrsunternehmen Aseag, Rurtalbus, West-Verkehr und Arriva 117.010 Neun-Euro-Tickets verkauft. Davon ca. 65 Prozent in Vorverkaufsstellen und Kundencentern sowie bei Subunternehmern. Rund 30 Prozent der Tickets wurden nach Aussage von AVV-Pressesprecher Markus Vogten an Automaten bzw. beim Fahrpersonal und etwa 5 Prozent digital per App erworben.

(alp)