Aachen: Arge kooperiert enger mit Schulen

Aachen: Arge kooperiert enger mit Schulen

Die ARGE in der Stadt Aachen hat Absprachen mit Aachener Haupt- und Förderschulen getroffen. Denn es ist eine Binsenweisheit: Je schlechter die schulischen Leistungen sind, umso schwerer wird es später, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden.

Häufig blicken junge Menschen auf einen zwar kurzen, aber negativ verlaufenen schulischen und beruflichen Werdegang zurück, wenn sie erstmalig bei der ARGE um Hilfe nachsuchen. Und auch dies tun sie vielfach nur, weil Sie Geld benötigen.

Ab sofort soll das etwas anders werden - präventiv will die ARGE bereits während der Schulzeit den Kontakt zu Schülern und deren Eltern suchen, wenn sich schwerwiegende Probleme bereits in dieser Zeit abzeichnen. Dazu gehören zum Beispiel massives „Schulschwänzen” oder gravierende Auffälligkeiten im Sozialverhalten.

„Leider ist es so, dass einige Kinder in einem familiären Umfeld aufwachsen, in denen die Abhängigkeit von staatlichen Leistungen völlig normal ist”, so Marcell Raschke, Geschäftsführer der ARGE.

Und Jürgen Schoenen, stellvertretender ARGE-Geschäftsführer weiter: „Insofern sehen sie nicht ein, sich morgens auf den Weg zur Schule zu machen, während die Eltern noch im Bett liegen.”

In solchen Fällen werden die Haupt- und Förderschulen in Zukunft enger mit der ARGE zusammenarbeiten. Dabei soll das Gespräch zwischen einem Fallmanager der ARGE und einem Schüler bzw. dessen Eltern eine zusätzliche Möglichkeit von Hilfen sein, die für „schwierige Schüler” zur Verfügung stehen.

„Schließlich wollen sowohl die Schulleitungen als auch wir, dass die Kinder mit einem guten Abschluss die Schule verlassen”, so Schoenen und Raschke.