Aachen: Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten stellt aus

Aachen: Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten stellt aus

Der Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten (AKJAA) gibt im Rahmen einer Ausstellung Einblicke in seinen täglichen Schaffensprozess und eröffnet unkonventionelle Perspektiven auf das persönliche „Wagnis Architektur“.

In verschiedenen Ausstellungsboxen reflektieren die Architekten ihre Haltung und ihr Arbeitsverständnis. Das Ergebnis ist jetzt in der Präsentation „Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten im Bund Deutscher Architekten (BDA)“ zu sehen.

Die Ausstellung begleitet die gleichnamige Publikation des Arbeitskreises, in der 40 junge Architekten aus dem ganzen Bundesgebiet die aktuellen gesellschaftlichen und baulichen Herausforderungen erläutern. In Gesprächen mit Journalisten, Architekturkritikern und Architekturtheoretikern entstand ein Buch, das den Anspruch an das eigene Schaffen deutlich macht und die Architekturqualität nicht als Selbstzweck darstellt, sondern als Ausdruck eines auch für diese Generation bestimmenden beruflichen Ethos.

Gleichzeitig mit der Ausstellungseröffnung lud der BDA zum Jahresempfang in die Fachhochschule Aachen ein.

Professor Horst Fischer, Dekan des Fachbereichs Architektur an der Fachhochschule Aachen, gab im Rahmen der Feier nach sieben Jahren offiziell den Vorsitz des BDA Aachen an Professor Klaus Klever ab, der seine Ziele für die Zukunft des BDA Aachen klar formulierte: „Es wird immer schwieriger, junge Kollegen für den BDA zu gewinnen. Wir müssen die Außendarstellung des BDA verbessern und zeigen, dass er nicht aus der Zeit gefallen ist.“ Mit einem selbst auferlegten Qualitätsanspruch und einer Angleichung der Aufnahmebedingungen wolle man den BDA Aachen auch und gerade für junge Kollegen attraktiver machen, so Klever.

(cc)
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