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Ana Sous ist die neue Geschäftsführerin im Atelierhaus Aachen

Kreativzentrum in Arbeit : Neue Ideen und neue Vernetzungen

Mit der jungen Kunsthistorikerin Ana Sous hat das Atelierhaus Aachen eine neue Geschäftsführerin, auf der viele Hoffnungen liegen. Gemeinsam mit den 30 Künstlern des Hauses will und soll sie das Atelierhaus Aachen mit seiner rund 20-jährigen Geschichte zu einem „aufstrebenden Kreativzentrum“ entwickeln.

So soll etwa das bereits erfolgreich etablierte experimentelle Kunstformat „Vorzimmer“ durch weitere Aktionen ergänzt werden. Geplant ist die Präsentation eines „Zwischenkunstwerks“ unter dem Titel Einzig zwischen zwei Ausstellungen, ebenso soll es „Kunst am Mittag: Depot à la Carte“ in Zusammenarbeit mit dem Nachbarn Depot geben. Weiterhin stehen Vernetzungen im Stadtteil Nord und eine Zusammenarbeit unter anderem mit Künstlerhäusern in anderen Städten auf der Agenda.

Wichtig ist Ana Sous und den Künstlern des Hauses eine enge Zusammenarbeit, die durch regelmäßigen Austausch und gute Kommunikation das Haus nach vorne bringen soll. Atelierhaus-Künstlerin Christiane Crewett-Bauser berichtet von einem „Paket der Visionen“, das nach dem Ausloten der Potentiale der einzelnen Künstler und des gesamten Hauses entwickelt wurde und nun Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.

Erfreut über die neue Geschäftsführerin und das neue Konzept ist auch Karl Hütten vom Vorstand des Atelierhaus-Vereins. Er setzt auf eine „neue Ausrichtung“, die einen Schwerpunkt auch auf mehr Überregionalität und neue Verknüpfungen in der Stadt Aachen und der Umgebung legen soll.

Seit August sitzt Ana Sous, die der bekannten Aachener Künstlerfamilie entstammt und deren dritte Generation im Kunst- und Kulturbetrieb verkörpert, im Atelierhaus Depot am Schreibtisch. Den Herbst hat sie bereits im Griff: im Oktober gibt es eine Ausstellung mit der Künstlerwerkstatt „will so sein“, im November steht eine Bauhaus-Ausstellung zum ausklingenden Bauhausjahr auf dem Programm.