Aachen: Altstadt im Schein der Fackeln

Aachen: Altstadt im Schein der Fackeln

Gemütlich durch die Budengassen schlendern, hier und da ein Mitbringsel für die Liebsten erstehen und den Abend gemeinsam bei einem Becher heißem Glühwein ausklingen lassen: So mancher Aachener wird sich mit Sicherheit schon jetzt auf die Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 20. November freuen.

In diesem Jahr ist aber Umdenken angesagt: Wenn die Handwerksstände ihre Läden dicht machen und der letzte Glühwein ausgeschenkt ist, soll der Abend längst nicht vorbei sein, so erhoffen es sich zumindest die Einzelhändler und Handwerksbetriebe in der Altstadt. Rund um Dom und Rathaus laden viele Geschäfte zur ersten Aachener Altstadtnacht.

Bis 23 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, durch Gassen und Straßen zu flanieren und spät in der Nacht durch die Läden zu bummeln.

In der Altstadt wird dabei eine ganz besondere Atmosphäre herrschen: Mehr als 100 Fackeln sind bestellt und sollen in den engen Gassen die Altbauten in ein ganz besonderes Licht tauchen - übrigens nicht nur während der Altstadtnacht, sondern in der gesamten Weihnachtszeit.

Initiiert wurde die Aktion von fünf Geschäftsinhabern aus der Körbergasse, eine Teilnahme an der Altstadtnacht soll aber prinzipiell allen Geschäften offen stehen.

Die Aktion ist ausdrücklich nicht an bestehende IGs und Gewerbevereine gebunden und soll auch keine Konkurrenzveranstaltung zu bisherigen Aktionen sein.

Als feste Institution wollen die Initiatoren die Altstadtnacht dennoch in Aachen etablieren. „Wir sprechen ausdrücklich von der ersten Altstadtnacht, weil wir sie zukünftig in jedem Jahr zweimal anbieten möchten”, erläutert Peter Cremer, Inhaber eines Korbwarengeschäfts.

Der zweite Termin soll dabei künftig an die Karlspreisverleihung gekoppelt werden. Einzelhändler Martin Görg freut sich schon jetzt: „Die Stadt wird darüber hoffentlich noch lange reden.”