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Krämerstraße in Aachen: Alte Laternen passen nicht ins Pfalzkonzept

Krämerstraße in Aachen : Alte Laternen passen nicht ins Pfalzkonzept

Mit dem Abbau der Alt-Aachener Laternen in der Krämerstraße verfolgt die Stadt einen bereits vor mehr als zehn Jahren aufgelegten Plan.

Die Verwaltung verteidigt das Konzept, die historisch anmutenden Laternen im Zuge der Neugestaltung der Krämerstraße quasi zu den Akten zu legen. Alles nach Plan, so könnte man das Vorgehen bezeichnen. Denn die Grundlage für das jetzige Vorgehen wurde bereits vor mehr als zehn Jahren gelegt.

Die Neugestaltung des sogenannten Pfalzbezirks rund um Dom und Rathaus beinhaltete auch die Prämisse, den Straßenraum einheitlich zu gestalten. Das Konzept wurde von der Verwaltung erarbeitet und der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Fachpolitiker gaben grünes Licht. Was jetzt also mit dem Umbau der Krämerstraße geschieht, ist nichts anderes als die konsequente Umsetzung politischen Willens.

Ein zentraler Bestandteil ist laut Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilitätsinfrastruktur, eine modernere Beleuchtung. Eingebaut werden Laternen, wie sie zum Beispiel bereits in der Ursulinerstraße zu finden sind.

Welche Konsequenzen die Grundidee des neuen Pfalzbezirks für weitere Straßen und Plätze unmittelbar in der Innenstadt hat, ist noch nicht absehbar. Dass aber weitere Alt-Aachener-Laternen zu Alt-Eisen werden können, wird nicht explizit ausgeschlossen.

(alp)