Aachen: Alemannia-Präsidium setzt auf Transparenz

Aachen: Alemannia-Präsidium setzt auf Transparenz

Das Präsidium von Alemannia Aachen hat die Weichen gestellt für die am Montag ab 19 Uhr stattfindende Jahreshauptversammlung im Aachener Eurogress. Im Redaktionsgespräch machten Schatzmeister Oliver Laven und Beisitzer Dr. Christoph Terbrack gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates Horst Reimig klar, in welche Richtung die Hoffnungen gehen und wo die Schwerpunkte liegen.

Dies hält das verbliebene Restpräsidium vor allem deshalb für wichtig, weil im Vorfeld von einer Opposition bereits Kritik am geplanten Ablauf geübt worden war - vor allem daran, dass kein Abschluss mit Entlastung des abgelaufenen Jahres vorgelegt werden soll. Dies sei gar nicht möglich, erklärte Reimig, da wegen der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Rechtehändler Michael Kölmel die finanzielle Zukunft des Vereins Alemannia Aachen noch völlig offen sei. Kölmel fordert aus früheren Zeiten über zwei Millionen. Für den Fall, dass Alemannia zahlen muss, ist nach Auskunft des Präsidiums die Insolvenz unabwendbar. In Verhandlungen mit Kölmel ist aber ein Lösungsmodell erarbeitet worden, das der Mitgliederschaft am Montag vorgestellt werden soll. „Es geht um die Existenz des Vereins“, sagt Laven unmissverständlich. Solange die Frage nicht geklärte ist, kann der Abschluss nicht testiert werden, womit ihm auch die juristische Absicherung fehlt.

Das Modell und weitere Dinge sollen unter dem Vorzeichen großer Transparenz im Eurogress vorgestellt werden. „Es geht um Information und nicht um Entscheidungen“, betonte Terbrack. Fürs erste Quartal 2014 ist eine weitere Mitgliederversammlung angedacht, auf der dann nicht nur Beschlüsse gefasst, sondern auch Wahlen vorgenommen und Jahresabschlüsse zur Entlastung vorgelegt werden sollen.

(hpl)
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