Aachen: Alemannia: Einspruch wird zurückgezogen

Aachen: Alemannia: Einspruch wird zurückgezogen

Bei der Alemannia kann man aufatmen. Die beiden Mitglieder, die die Wahl zum Aufsichts- und zum Verwaltungsrat vom vergangenen Samstag anfechten wollten, haben ihren Antrag heute zurückgezogen und dies Präsident Dr. Alfred Nachtsheim schriftlich mitgeteilt.

In ihrer Begründung weisen die beiden namentlich bekannten Mitglieder darauf hin, dass sie nach Lesen eines Interviews in der AZ mit Rolf-Dieter Mönning vorschnell davon ausgegangen seien, „dass die Voraussetzungen einer geheimen Wahl nicht vorgelegen hätten”.

Das Interview hätten sie als Appell empfunden, das Ergebnis der Wahlen bei der Mitgliederversammlung anzufechten. Durch Aussagen Nachtsheims sei ihnen aber klar geworden, dass die Voraussetzungen einer korrekten geheimen Wahl gegeben gewesen seien - Wahlkabinen am Versammlungsort. Laut Satzung sei es zudem wohl nicht erforderlich, verschließbare Umschläge zu verwenden. Dies hatten die Beiden in ihrem Einspruch als Begründung angegeben. Daher seien sie zur Auffassung gelangt, „dass bei den Wahlen alles juristisch einwandfrei gelaufen ist”.

Sie ergänzen in ihrem Schreiben an den Präsidenten: „Es würde uns freuen, wenn Sie die nächste Mitgliederversammlung zum Anlass nehmen würden, den anwesenden Mitgliedern das Wahlprozedere noch einmal detailliert zu erläutern, so dass in Zukunft Missverständnisse solcher Art vermieden werden können.”

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