Aachen: AC² geht in die 13. Runde: Ideenschmiede für Unternehmen

Aachen: AC² geht in die 13. Runde: Ideenschmiede für Unternehmen

Ihre Ideen sind gewagt, vielleicht mögen sie auf den ersten Blick für manch einen etwas verrückt oder utopisch klingen. Aber einige von ihnen werden sich in den kommenden Monaten und Jahren noch als gewinnbringende Geschäftsidee erweisen.

Die Visionen der Teilnehmer des 13. Gründungswettbewerb „AC² — Gründung — Wachstum — Innovation“ der unter dem Motto „Jetzt starten! Mit AC² — der Gründungswettbewerb zum eigenen Unternehmen“ steht, sind vor allem innovativ und nicht selten vielversprechend für die Zukunft. Damit der steinige Weg hin zu einer wirtschaftlich erfolgreichen Firma nicht ganz so schwer ist, haben die angehenden Unternehmer die Möglichkeit, einen Geschäftsplan zu entwickeln und diesen dann fachkundigen Mentoren vorzulegen.

Treffsicher: Sven Becker, Geschäftsführung von Trianel, bewies Zielgenauigkeit an der Ballkanone.

Während und bei der Ausarbeitung erhalten die Teilnehmer von den jeweiligen Mentoren Unterstützung. Der Gründungswettbewerb, der bis Juni 2017 läuft, bietet ihnen zudem die Chance, an mehreren Gründerabenden Wissenswertes rund um Unternehmensgründung zu erfahren.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg hob anlässlich der Auftaktveranstaltung bei Trianel vor allem die bisherige Erfolgsgeschichte von „AC²“ hervor: „Der Wettbewerb ist eine regionale Erfolgsgeschichte und Aachen bietet jungen Unternehmern durch seinen Stellenwert als eine der führenden Technologiestandorte viele Chancen.

Vor allem die Nähe zu Belgien und den Niederlanden stärkt den Wissenstransfer. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass die Wettbewerber hervorragende Berater an ihrer Seite haben, die ihnen nicht nur ein detailliertes Feedback zu ihrem Projekt geben können, sondern gleichzeitig auch Gutachten erstellen.“

Hier ist insbesondere die Gründerregion, die aus 13 Trägern besteht, hilfreich. Institutionen, wie beispielsweise die IHK, Städteregion, Stadt Aachen, Sparkasse oder auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken seien vor dem Hintergrund des Netzwerkgedanken eine Stütze und Anlaufstelle für die Unternehmer, so Etschenberg weiter.

Dem konnte sich Heike Krier, Geschäftsführerin Gründerregion Aachen, nur anschließen: „Seit der ersten Auflage im Jahr 2003 wurden im Rahmen von „AC²“ rund 1700 Gründungsideen entwickelt. Diese zeigen mit ihrer Bandbreite vom Künstler bis zum Handwerk über neue Angebote im Handels- und Dienstleistungssektor bis hin zu hoch innovativen Technologieprojekten — in besonderer Weise das vorhandene Gründungspotenzial in der Wirtschaftsregion Aachen“, so Krier.

Aus der konkreten Umsetzung der Geschäftspläne resultieren bis heute mindestens 194 neue bestehende Unternehmen mit über 550 neu geschaffenen Arbeitsplätzen.

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